Zwing und Bann
Begriffsbestimmungen - Definitions
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J. Flook
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Zwing und Bann
I believe I am descended from a Heinrich Weber of Wetzikon, whose family was later (ca. 1590) located at Hausen. Church records on Zurich Archives (C I, Nr. 1942 c, d, e) refer to "zwinge und bänne" presumably being imposed by the Abbot Diethelm. Please explain what this situation is.
Danke,
Jerry Flook
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Jerry Flook
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Wolf
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Re: Zwing und Bann
Bei alten Begriffen ist das Schweizerische Idiotikon zu empfehlen - dort findet man auch unter Twing (Zwing):
So this is a more detailed description of the court rights given to a vassall (owner of a "Lehen"). [not sure if my English translation is correct]Gebots- und Zwangsgewalt eines (Grund-)Herrn, meist in der Doppelform "twing und bann".
Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
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Säntis
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Re: Zwing und Bann
Grüezi Lesende,
zur Definition und Entwicklungsgeschichte Twing und Bann in Historisches Lexikon der Schweiz.
Twing (mhd. twinc = Zwang, Gewalt; ban = Gebot, Verbot; lat. districtus et bannus) bezeichnen seit dem 13. Jh. als rechtssprachl. Paarformel die herrschaftl. Gebots- und Zwangsgewalt im Bereich der Niedergerichtsbarkeit (Gerichtswesen), davon abgeleitet auch den Gerichtsbezirk. Die Formel blieb im schwäb.-oberrhein. und schweiz. Raum bis ins 19. Jh. geläufig. Die frühnhd. Lautverschiebung von Twing zu Zwing (ab 15. Jh.) setzte sich westl. der Napf-Reuss-Linie nur z.T. durch.
Zur Definition und zu Belegen Zwing und Bann in Deutsches Rechtswörterbuch.
IX 19: Bann und Zwing, meist Zwing und Bann: Befehlsgewalt (wirtschaftliche und gerichtliche) innerhalb eines (dörflichen) Bezirks, Bannbezirk; das Formelhafte erleichtert Entstellungen (baum, bende, peen; zwig, quing, zwenn ua.); seit dem 15. Jh. oft Plural
Bochtella
zur Definition und Entwicklungsgeschichte Twing und Bann in Historisches Lexikon der Schweiz.
Twing (mhd. twinc = Zwang, Gewalt; ban = Gebot, Verbot; lat. districtus et bannus) bezeichnen seit dem 13. Jh. als rechtssprachl. Paarformel die herrschaftl. Gebots- und Zwangsgewalt im Bereich der Niedergerichtsbarkeit (Gerichtswesen), davon abgeleitet auch den Gerichtsbezirk. Die Formel blieb im schwäb.-oberrhein. und schweiz. Raum bis ins 19. Jh. geläufig. Die frühnhd. Lautverschiebung von Twing zu Zwing (ab 15. Jh.) setzte sich westl. der Napf-Reuss-Linie nur z.T. durch.
Zur Definition und zu Belegen Zwing und Bann in Deutsches Rechtswörterbuch.
IX 19: Bann und Zwing, meist Zwing und Bann: Befehlsgewalt (wirtschaftliche und gerichtliche) innerhalb eines (dörflichen) Bezirks, Bannbezirk; das Formelhafte erleichtert Entstellungen (baum, bende, peen; zwig, quing, zwenn ua.); seit dem 15. Jh. oft Plural
Bochtella
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Säntis
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Re: Zwing und Bann
Grüezi Lesende,
Dazu auch bei Karl Heinz Flatt, Die Errichtung der bernischen Landeshoheit über den Oberaargau, in
Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern, Bd. 53, Bern 1969, und in Jahrbuch des Oberaargaus, Sonderband 1, Langenthal, 1969.
Bochtella
Dazu auch bei Karl Heinz Flatt, Die Errichtung der bernischen Landeshoheit über den Oberaargau, in
Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern, Bd. 53, Bern 1969, und in Jahrbuch des Oberaargaus, Sonderband 1, Langenthal, 1969.
Bochtella
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J. Flook
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Re: Zwing und Bann
Therefore am I to understand that this record says that the Abbot was revoking the right of possession of the Weber sons to the land at Wetzikon?
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Wolf
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Re: Zwing und Bann
On the contrary - the "Lehen" seems to have been transferred from father to son - and the right to order or forbid certain actions was renewed, in this case transferred to the son.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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J. Flook
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