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Konvolut v. 660 Briefen

Posted: Mon 30. Nov 2015, 11:08
by grolman
980,00€

Nähere Einzelheiten können Sie auch auf folgender hompage ersehen!

http://www.repage2.de/member/roche/
Hier kommt ein einmaliges Konvolut von 660 Briefen zum Verkauf, die Briefe sind gut lesbar, guter sammelwürdiger Zustand, , Scans gern auf Anfrage per E-Mail.

Es handelt sich um die Korrespondenz aus der Zeit von 1840 - 1882 der Adelsfamilie Du Jarrys Freiherr von La Roche. In diesem Konvolut sind ca. 300 Briefe von Max an seinen Vater Karl(Generalleutenant und Historiker), beides Offiziere, sie dürften von großer militärhistorischer Bedeutung sein, darüberhinaus einige Briefe von anderen Familienmitgliedern Mutter Schwester etc. und dem Oheim von Max, der in Nachlassangelegenheiten behilflich war mit einigen genealogischen Daten und weiteren Aufzeichnungen.

Max Du Jarrys Freiherr von La Roche entstammt einer schon vor 2 Jahrhunderten nach Deutschland eingewanderten französischen Familie. Er wurde als Sohn des Offiziers Karl du Jarrys von La Roche und Mathilde geb. von Adelsheim in Karlsruhe geboren. Schon als Jüngling trat Max du Jarrys von La Roche ins Heer. Er diente im badischen und preußischen Heere bei allen Waffengattungen, endlich im Generalstabe. An dem Kriege 1870-71 (auch 1866 hatte er mitgemacht)(davon zeugen viele Briefe an seinen Vater ca. 300 von den 650)nahm er in bevorzugter Stellung - insbesondere als Generalstabsoffizier des Generals Werder - teil und wurde vielfach ausgezeichnet. Aber er erlitt schwere Verletzungen, die ihn später, nachdem er noch bis 1885 als Major das 5. Jägerbataillon kommandiert hatte, des Gebrauchs beider Arme und Hände vollständig beraubten.

So war seine verheißungsvolle militärische Laufbahn abgeschnitten. Sein Name, der bis dahin fast nur in militärischen Kreisen bekannt war, sollte dann erst ein Menschenalter nach dem Kriege weiteren Kreisen bekannt werden: durch eine kurze, aber überaus spannende Kriegserzählung, den "Todesritt". La Roche hat sie mit dem Munde geschrieben. Dieser erschien in der "Täglichen Rundschau" und machte die Runde durch zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften.