Täschler von St.Gallen SG

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Täschler von St.Gallen SG

Post by Wolf »

Quelle: H.R. von Fels, A. Schmid, E. von Fels: Wappenbuch der Stadt St.Gallen, Rorschach 1952.
Taeschler-500.jpg
Es gibt mehrere Linien Täschler sowie eine ganze Reihe Namensträger, die in der Stemmatologia Sangallensis schon ab dem 14. Jahrhundert genannt werden - allerdings ohne genealogischen Zusammenhang.

Die "alte" Linie wird in den älteren gedruckten Bürgerbüchern als seit 1376, in den neueren als seit 1520 als Bürger der Stadt St.Gallen genannt. Diese Linie wird im Bürgerbuch 1960 (siehe unten) letztmals genannt - mit der Witwe des Johann Jakob (1863-1936), Pfarrer in Basel.

Die neue "Photographenlinie" geht auf den gelernten Uhrmacher Johann Baptist (1805-66) von Waldkirch SG zurück. Dieser experimentierte ab 1840 mit der eben erfundenen Daguerreotypie. 1856 eröffnete er ein Fotoatelier in St. Fiden. Seine Söhne Carl (1835-1917), Maximilian Joseph (1841-1903), Johann Baptist Emil (1843-88) und v.a. Joseph Ludwig (1846-1924) waren im väterl. Geschäft tätig und führten dieses weiter. Die Fam. T. gehört zu den Pionieren der Fotografie in der Schweiz. Max Josef lässt sich 1885, Josef Ludwig im Jahre 1891 in St.Gallen einbürgern. Die heutigen Täschler von St.Gallen stammen von ihnen ab.

Quelle: Bürgerbuch 1960 der Ortsbürgergemeinde St.Gallen.

Zuerst erscheinen Peter 1376, Hans in der Spiservorstadt 1384, dann Peter, Uli und Cuni am Anfang des 15. Jahrhunderts, 1478 hat ein Täschler ein Haus an der Webergasse, kurz nachher Hans an der Neugasse,

A Stammvater ist Hans aus Wittenbach, Bürger 1520. Zacharias, 1536-1605, sein Sohn, Zunftmeister und Ratsherr. -- Zacharias, 1657-1717, Goldschmied, Zunft- und Zeugmeister, Vogt zu Bürglen. Sein Bruder Jakob, 1666-1729, Rektor am Gymnasium, Pfarrer und Kammerer, Praeses collegii Theoligici, Bibliothekar. Sein Sohn Zacharias, 1698-1779, ebenfalls Rektor und Pfarrer. -- Johann Jakob, 1863-1936, Pfarrer in Basel, führender Vertreter des freien Christentums in der Schweiz.
Siehe auch erste Nennungen in der Stemmatologia.

B Max Josef, 1841-1903, Photograph, bedeutender Entomologe, der eine auserlesene Sammlung von Schmetterlingen und Käfern besaß, wovon ein großer Teil durch Schenkung und Ankauf ins Naturhistorische Museum kam.
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Täschler 39 Georg (1639-?)

Post by Wolf »

Unter dem Titel Schweizer Einwanderer nach Heidelberg und Umgebung wird auf die SEHUM-Datenbank verwiesen. Dort taucht u.a. ein Georg Teschler (<1654-<1686) auf ... siehe Anhang.

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Quelle/Source: Stemmatologia Sangallensis (Erläuterungen/Explanations)

Täschler Georg (30.01.1639-?), Kürsner, Sohn des Sebastian (Nr.33) und der Rosina Abbenzeller [Appenzeller].
oo 11.12.1660
Elsbetha Gmünder (30.11.1628-?), Tochter des Jakob (Nr.33) und der Judith Hiller. Sie war ooI 26.09.1649 Jos. Kramer von Lindau.
Kinder:
Keine Angaben

Die Täschler sind kein besonders zahlreiches Geschlecht - dieser Georg ist der einzige im fraglichen Zeitraum. Beruf und Vorname der Ehefrau stimmen überein. Dass weder Sterbedaten noch Angaben zu Kindern bekannt sind, spricht dafür, dass er und seine Frau St.Gallen verlassen und vmtl. auch das Bürgerrecht aufgegeben haben.

Laut SEHUM verheiratet sich Elisabeth am 26.11.1686 in Schriesheim (ein drittes Mal) mit Johann Matthys (* 30.09.1638 Münsingen BE).
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Täschler 33 Sebastian (1606-1654)

Post by Wolf »

Quelle/Source: Stemmatologia Sangallensis (Erläuterungen/Explanations)

Täschler Sebastian (08.03.1606-17.02.1654), Sekler, Sohn des Felix (Nr.32) und der Barbara Reichin.
oo 18.02.1628
Rosina Appenzeller (28.02.1604-20.01.1675 zu Mannheim), Tochter des Jakob (Nr.61) und der Elsbetha Bingeßer.
Kinder:
07.12.1628 Jacob, + 07.12.1628
16.02.1631 Jacob (Nr.37)
14.02.1633 Barbara, + 07.05.1633
04.08.1634 Felix, + 04.08.1634
01.02.1637 Felix (Nr.38)
30.01.1639 Georg (Nr.39)
30.09.1640 Elsbetha, + 25.01.1641
20.11.1642 Hs. Bartholome (Nr.40)
22.12.1644 Hs. Konrad, stirbt 25.02.1678 zu Mannheim, war lange Churfürstl. Pfälz. Constabel auf dem Schloße Boxberg.


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Täschler 4 Augustinus (?-?)

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Quelle/Source: Stemmatologia Sangallensis (Erläuterungen/Explanations)

Täschler Augustinus (?-?) [keine Angaben zu den Eltern]. Weberzunft. 1534-1534 Eilfer.
oo 29.02.1528
Anna Reutlingerin (?-?) [keine Angaben zu den Eltern].
Kinder:
09.07.1528 Elisabetha, stirbt jung
18.07.1529 Jacob, stirbt jung
14.06.1532 Elisabetha
10.05.1534 Peter
10.08.1535 Magdalena
16.10.1537 Weibratha
01.04.1540 Cleophea
09.04.1542 Salome
02.03.1544 Susanna
04.08.1546 Barbara
04.12.1550 Magdalena

Im Anhang der Taufeintrag der Tochter Cleophea - als Beispiel für nicht immer einfach zu lesende Einträge bzw. nachträgliche Namensänderungen in anderer Handschrift. Eine korrekte Wiedergabe bzw. Zuordnung kann nur durch Vergleich mit anderen, sicher lesbaren Einträgen wie dem ebenfalls wiedergegebenen Heiratseintrag gewährleistet werden.

Die Stemmatologia enthält keine eigenen Familienblätter zu Reutlinger - lediglich Töchter tauchen als Ehefrauen in anderen Familien auf. Hartmann nennt zwar Reutlinger-Familien, aber keine Anfang des 16.Jhdts, geborene Anna.
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Täschler von St.Gallen: erste Nennungen in der Stemmatologia

Post by Wolf »

Quelle/Source: Stemmatologia Sangallensis (Erläuterungen/Explanations)

Ein genealogischer Zusammenhang zwischen Personen 1 bis 4 ist nicht bekannt. Genannt werden jeweils nur Söhne mit eigenem Familienblatt.

01 Hans (Stammvater der o.g. Linie A) oo Elsbetha Jäger: Kinder 1528-1536
---- 22 Zacharias, *19.06.1536

02 Conrad oo Elsbetha Keller: Kinder 1527-1539
---- 14 Gallus, *19.10.1527

03 Christoph (Blattmacher) oo Barbara Staiger: Kinder 1528-1540
---- 13 Abraham, *28.03.1528
---- 21 Isaak, *12.01.1530

04 Augustinus / Augustus (Weberzunft, 1534 Eilfer) oo 29.02.1528 Anna Reutlinger: Kinder 1528-1550


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