Grüezi Lesende,
Peter Buxtorf, Die lateinischen Grabinschriften in der Stadt Basel, in Basler Beiträge zur Geschichtswissenschaft, Band 6, Basel 1940.
K. Brandi, Buchbesprechung in Deutsches Archiv für Geschichte des Mittelalters, 5. Jahrgang, Heft 3, Weimar 1942, Seite 536 und 537.
Peter Buxtorf, Ueber die ursprünglichen Standorte der Epitaphien im Basler Münster, in Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Band 42, 1943.
Digitalisat auf einer Webseite von E-Periodica, einer Plattform der ETH-Bibliothek Zürich.
Andreas Pronay, Die lateinischen Grabinschriften in den Kreuzgängen des Basler Münsters, Basel 2016.
Klappentext: Die Elite der Frühen Neuzeit in Inschriften des Basler Münsters. Abgesehen von einzelnen Ausnahmen sind die rund 120 lateinischen Grabinschriften in den Kreuzgängen des Basler Münsters bislang nicht übersetzt worden und bleiben daher vielen, die vor ihnen verweilen und sie mit Neugier betrachten, auch aufgrund zahlreicher Abkürzungen unverständlich. So ist es das Ziel der vorliegenden Arbeit, diese Inschriften den Betrachtern zugänglich zu machen. Das bedeutet in erster Linie, den Sinn ihres Wortlautes durch Auflösung der vielen Abkürzungen und durch die Übersetzung in die deutsche Sprache zu erschliessen. Der Übertragung ist eine fotografische Abbildung der Grabinschrift beigegeben; dadurch wird ihre Ausschmückung durch Reliefs sichtbar. Auf eine kurze biografische Notiz zum Verstorbenen folgen Erläuterungen zu den sozialen und geschichtlichen Hintergründen der Grabinschrift und zu ihrer sprachlichen Gestaltung; am Schluss jeder Darstellung wird auf wichtige einschlägige Literatur Bezug genommen. Die vorliegende Sammlung, die von der bedeutenden Dissertation des Basler Lehrers und Forschers Peter Buxtorf Die lateinischen Grabinschriften in der Stadt Basel ausgeht und ihr manches verdankt, bietet Einblicke in die wechselvolle und turbulente Stadtgeschichte (vor allem des 16. und 17. Jahrhunderts) mit Humanismus, Reformation, Bildersturm und den bildungspolitischen Kämpfen und bringt dem Leser eine Vielfalt der ehemals und teils bis heute führenden Familien wie Bauhin, Bernoulli, Burckhardt, Faesch, Gernler, Grynaeus und Merian näher. Zudem erinnern die Grabinschriften an das tragische Schicksal manch allzu früh verstorbener Jugendlicher sowie an das schwere Los vieler Frauen in einer vorwiegend von Männern dominierten sozialen Ordnung.
Elisabeth Weber-Reber, Buchbesprechung, in Museum Helveticum : Schweizerische Zeitschrift für klassische Altertumswissenschaft = Revue suisse pour l'étude de l'antiquité classique = Rivista svizzera di filologia classica, Band 74, 2017, Heft 2, Seite 247.
Andreas Pronay, Die lateinischen Grabinschriften in den Basler Kirchen, Band 2: Münster und Martinskirche, Muttenz 2019.
Beschreibung auf einer Webseite orellfuessli.ch
Andreas Pronay, Die lateinischen Grabinschriften in den Kreuzgängen des Basler Münsters, Basel 2016.
Andreas Pronay, Die lateinischen Grabinschriften der Basler Kirchen, Bd. 2: Münster und Martinskirche, Muttenz 2019.
Kurt Andermann, Buchbesprechung beider Bände in Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, 168. Band (Der neuen Folge 129. Band), 2020, Seiten 762 und 763.
Basel verfügt über eine faszinierende, zu wesentlichen Teilen glücklicherweise auch edierte Überlieferung seines mittelalterlichen Totengedenkens; erinnert sei hier nur an das Anniversarbuch (ed. Paul Bloesch, 1975) und an das Gräberbuch des Domstifts (ed. Lisa Röthinger und Gabriela Signori, 2009), beide im Bestand des Generallandesarchivs Karlsruhe. Und tief beeindruckend ist nicht zuletzt der im Münster und seinen Kreuzgängen bewahrte reiche Denkmälerbestand vom 12. bis ins 19. Jahrhundert, ein getreuer Spiegel des der frühneuzeitlichen Basler Oberschicht eigenen Selbstbewusstseins. Dass dieser Schatz, der dem Betrachter nicht nur manche sprachliche Schwierigkeit bereitet, sondern sich bisweilen auch nur unter körperlichen Verrenkungen oder mit Hilfe eines Fernglases entziffern lässt, nunmehr sehr bequem zugänglich ist, hat man dem Basler Altphilologen Andreas Pronay zu verdanken, der einer Anregung seines Lehrers Peter Buxtorf (†1971) folgend und den eigenen Ruhestand nutzend, sich der mühsamen Inventarisation und Bearbeitung der vielen Inschriften unterzogen hat. Die durchweg farbigen Photographien stammen von Jens Roth. Erklärter Zweck der beiden so entstandenen Bände ist es, „die lateinischen Grabinschriften der Basler Kirchen einer grösseren Leserschaft zugänglich zu machen und zugleich die Grundlage für weiterführende Studien zu diesen Texten zu schaffen.“ Allein in den Kreuzgängen des Münsters werden damit 119 Inschriften gewürdigt, im Münster selbst und seiner Krypta 35, in der Martinskirche 28. Die Betrachtung der Denkmäler geschieht in Rundgängen durch die einzelnen Kreuzgänge, Kirchen und Kapellen. Die Präsentation eines jeden Epitaphis beginnt mit seiner photographischen Abbildung und einer exakten Standortskizze, die das Auffinden vor Ort ganz wesentlich erleichtert. Darauf folgen die Wiedergabe des lateinischen Texts und dessen Übersetzung sowie in Gestalt von Zeilenkommentaren längere oder kürzere Erläuterungen zu Sprache und Inhalt. Den Schluss bilden knappe Angaben zur Person und Bedeutung des jeweiligen Verstorbenen sowie Hinweise auf die einschlägige Literatur. Die Einleitungen beider Bände beschränken sich auf die nötigsten Informationen zur Geschichte der betrachteten Kirchen und zu den in ihnen gepflegten Bestattungsgewohnheiten. In einer Zeit, in der auf die Herstellung von Büchern bedauerlicherweise nicht immer die größte Sorgfalt verwendet wird, darf schließlich noch hervorgehoben werden, dass diese beiden Bücher auch bibliophilen Ansprüchen genügen; das beginnt mit einem gefälligen Papier und reicht über Typographie und Layout bis hin zur Fadenheftung. Wer die Basler Kirchen besucht und sich ihren großartigen Denk mälerbestand erschließen will, wird sich dieser hilfreichen Inventare gern bedienen, aber auch der wissenschaftlich Forschende wird sie mit Gewinn zu Rate ziehen. In den Basler Kirchen sollen rund 350 lateinische Grabinschriften erhalten sein. Dem Autor bleibt also die Kraft zu wünschen, dass er auch die restlichen 170 Inschriften noch zu bewältigen vermag.
Andreas Pronay, Die Epitaphien der Peterskirche Basel, Basel 2021.
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Epitaphien und Grabplatten Kanton Basel-Stadt
Grüezi Lesende,
als Ergänzung zu Andreas Pronay, Die Epitaphien der Peterskirche Basel, Basel 2021, im Beitrag vom 19.07.2022.
Inhaltsverzeichnis auf einer Webseite von Universitätsbibliothek Bern.
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Dorothee Rippmann, Bestattungen und Kirchhöfe auf dem Areal der einstigen Barfüsserkirchen zu Basel : Die Epitaphien, in Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Band 120, 2020.
Digitalisat auf einer Webseite von E-Periodica, einer Plattform der ETH-Bibliothek Zürich.
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Grüezi Lesende,
Epitaphe und Grabsteine aus dem alten Basel auf einer Webseite von altbasel.ch
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Michael Raith, Die Epitaphe der Dorfkirche St Martin zu Riehen, in Jahrbuch z'Rieche 2003.
Digitalisat auf einer Webseite von Jahrbuch z'Rieche.
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