Quelle/Source: Stemmatologia Sangallensis (Erläuterungen/Explanations)
Fehr Ulrich (?-?),
[keine Angaben zu den Eltern]
oo 03.1514
Anna (?-?),
[keine Angaben zu den Eltern]
Kinder
Niklaus (Nr. 2)
Andreas (Nr. 3)
Elsbetha
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... Es ist vermutet worden, daß Ulrich Fehr, der 1534 Bürger zu St. Gallen wurde und seit 1514 mit einer Anna verheiratet war, Gold- und Waffenschmied gewesen sei, da ein silbernes Taufbecken existiert, das diesen Künstlernamen trägt. Es bestehen aber keine zwingenden Beweise für diese Annahme. Er hinterließ zwei Söhne, Niklaus und Andreas, von denen Niklaus der ältere sein muß, da er schon 2. III. 1534 Ursula im Hof ehelichte, nach deren Tod er am 25. I .1551 eine zweite Ehe mit Magdalena Mörlin einging.
Aus erster Ehe stammte der Sohn Jakob, aus zweiter Ulrich und Andreas, deren Nachkommenschaft erlosch, ohne in die Regierung gelangt zu sein. Dagegen hatte Jakob (1540-1610) eine schöne politische Laufbahn, indem er 1566 Eilfer, 1579 Stadtrichter, 1585 Zunftmeister, 1587 Ratsherr, und 1591 Bußenrichter wurde. Aus zweiter Ehe mit Magdalena Ott hinterließ er sechs Söhne, von denen aber nur Joh. Jakob (1588-1634), oo Verena Hiller noch heute blühende Nachkommenschaft hinterließ. Er wurde Bannwart, Eilfer, Brotschauer. Sein einziger Sohn Jacob (1621-1687), kaiserlicher Notar, wurde 1642 Kanzleisubstitut und hinterließ von Tabitha Kempfer auch wieder nur einen Sohn, Johannes (1643-1705), Glaser, der 1673 Sara Fehr heiratete und zwei Söhne hinterließ, welche beide den Beruf des Vaters ausübten. Johannes (1679-1746), oo 1705 Barb. Kirchhof er, setzte den Stamm fort, indem sein Sohn Sebastian (1712-1781), Glaser, von Ottilie Stechelin einen Sohn Hans Ulrich (1742-1815) hinterließ. Dieser ergriff die Kaufmannschaft, wurde 1787 Stadtrichter, und 1788 Eilfer bis 1796. Seine Deszendenz ist wenig zahlreich und dem Erlöschen nahe. Dagegen ist die Nachkommenschaft des jüngeren Sohnes des Stammvaters, Andreas, +1594, noch in mehreren Stämmen blühend. Sein Sohn Caspar (1556-1594), Küfer, oo 1583 Magdal. Abt, hatte nur einen einzigen Sohn, Johannes (1587-1649), der dreimal vermählt war und als Eilfer, Stadtrichter, Bußenrichter und Zunftmeister vielfache Ehrenämter versah.
Quelle: Almanach généalogique suisse, Band 5, 1933, Seite 208