Grüezi Lesende,
Wilfried Beimrohr, Die Matriken (Personanstandsbücher) der Diözese Innsbruck und des Tiroler Anteils der Erzdiözese Salzburg, in Tiroler Geschichtsquellen, Nr. 17, Innsbruck 1987.
Digitalisat
S. 5-34: Vom Kirchenbuch zum Personenstandsbuch. Ein Beitrag zur Geschichte der Kirchenbücher und der Personenstandserfassung in Österreich und speziell im Bundesland Tirol.
S. 39-157. Verzeichnis der Seelsorgestellen und ihrer Matriken.
Kirchenmatriken des Bundeslandes Tirol auf einer Webseite des Amts der Tiroler Landesregierung.
Diese Aufstellung bietet eine Übersicht, wie weit die Kirchenbücher oder Kirchenmatriken (Tauf- oder Geburtenbücher [Tb], Trauungs- oder Ehebücher [Trb], Sterbe- oder Totenbücher [Stb]) der katholischen Seelsorgestationen im Bundesland Tirol zurückreichen. Diese für die familiengeschichtliche Forschung unentbehrlichen Quellen, die im Original weiterhin von den jeweiligen Pfarrämtern aufbewahrt werden, wurden vom Tiroler Landesarchiv mikroverfilmt und damit zentral zugänglich gemacht. Das Tiroler Landesarchiv stellt auf dem Datenträger Mikrofilm diese Kirchenmatriken für Rechenchen vor Ort zur Verfügung, es führt aber im privaten Auftrag keine familiengeschichtlichen Nachforschungen durch. Bei jenen Kirchenmatriken, die jünger als 100 Jahre sind, gibt es bei der Einsichtnahme aus Gründen des Datenschutzes Einschränkungen.
Nicht mikroverfilmt sind die Matriken anderer Religionsgemeinschaften im Bereich des Bundeslandes Tirol. 1. Die Matriken der evangelischen Pfarre Innsbruck A.B. und H.B. Deren Matriken setzen 1876 ein. 2. Die Matriken der israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg in Innsbruck. Die Kultusgemeinde in Innsbruck führte seit 1.1.1914 die Matriken für ganz Tirol und Vorarlberg. Bis dahin führte die Kultusgemeinde in Hohenems die Aufzeichnungen. Deren Geburtsbücher setzen 1821, die Ehebücher 1834 und die Sterbebücher 1855 ein.
Bochtella