Sterbebildchen / Leidhelgeli Kanton Luzern
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Säntis
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Sterbebildchen / Leidhelgeli Kanton Luzern
Grüezi Lesende,
Seite des Staatsarchiv Luzern
Quellen zum Totengedenken: Leidhelgeli
Leidhelgeli, Leidbild, Leidbildchen, Totenbild, Sterbebild und Sterbezettel, Trauerbild und Trauerzettel, Leichenzettel, Grabzettel.
Die Namen für die Bildchen, die als Andenken an Verstorbene verteilt werden, variieren je nach Region. Im Kanton Luzern ist der Begriff Leidhelgeli gebräuchlich.
Das früheste Exemplar in der Schweiz stammt aus dem Jahr 1851.
Im Staatsarchiv Luzern findet man mit den Suchbegriffen Leidhelgeli, Totenbildchen, Totenbilder nur vereinzelte Beispiele.
Verzeichnis der Sterbebildchen / Leidhelgeli in der Sammlung Dr. Edmund Müller im Haus zum Dolder in Beromünster.
Bochtella
Seite des Staatsarchiv Luzern
Quellen zum Totengedenken: Leidhelgeli
Leidhelgeli, Leidbild, Leidbildchen, Totenbild, Sterbebild und Sterbezettel, Trauerbild und Trauerzettel, Leichenzettel, Grabzettel.
Die Namen für die Bildchen, die als Andenken an Verstorbene verteilt werden, variieren je nach Region. Im Kanton Luzern ist der Begriff Leidhelgeli gebräuchlich.
Das früheste Exemplar in der Schweiz stammt aus dem Jahr 1851.
Im Staatsarchiv Luzern findet man mit den Suchbegriffen Leidhelgeli, Totenbildchen, Totenbilder nur vereinzelte Beispiele.
Verzeichnis der Sterbebildchen / Leidhelgeli in der Sammlung Dr. Edmund Müller im Haus zum Dolder in Beromünster.
Bochtella
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hood
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Re: Sterbebildchen / Leidhelgeli Kanton Luzern
Hallo
Die erwähnten Leidhelgeli / Sterbebilchen sind der grösste Teil Online über das Portrait Archiv der Zentralschweizerische Gesellschaft für Familienforschung (ZGF) eingelesen und digital aufbewahrt. So wurden sämtliche Bilder der Sammlung von Dr. Edmund Müller erfasst. Mittlerweile enthält das Archiv nicht nur Luzerner, sonder es sind Personen aus dem ganzen Schweiz enthalten.
gruss urs
Die erwähnten Leidhelgeli / Sterbebilchen sind der grösste Teil Online über das Portrait Archiv der Zentralschweizerische Gesellschaft für Familienforschung (ZGF) eingelesen und digital aufbewahrt. So wurden sämtliche Bilder der Sammlung von Dr. Edmund Müller erfasst. Mittlerweile enthält das Archiv nicht nur Luzerner, sonder es sind Personen aus dem ganzen Schweiz enthalten.
gruss urs
urs schocher, "haimweh bünder" 
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Säntis
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Re: Sterbebildchen / Leidhelgeli Kanton Luzern
Grüezi hood,
bezieht sich die Aussage “der grösste Teil“ auf die vereinzelten Beispiele im Staatsarchiv Luzern?
Wenn nein, auf welchen Teil von Sterbebildchen / Leidhelgeli?
Bochtella
bezieht sich die Aussage “der grösste Teil“ auf die vereinzelten Beispiele im Staatsarchiv Luzern?
Wenn nein, auf welchen Teil von Sterbebildchen / Leidhelgeli?
Bochtella
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hood
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Re: Sterbebildchen / Leidhelgeli Kanton Luzern
das bezieht sich auch auf die des Staatsarchives, eigentlich sollten alle erfasst sein.
Die Sammlung Dr. Edmund Müller wurde zum Beispiel komplett erfasst. Anderes Beispiel sind die Leidhelgeli des Gemeindearchivs Meggen ebenfalls erfasst.
Zudem sind viele Privat-Archive aus Wohnungsauflösungen oder auf Bestreben der Sammler enthalten.
gruss urs
Die Sammlung Dr. Edmund Müller wurde zum Beispiel komplett erfasst. Anderes Beispiel sind die Leidhelgeli des Gemeindearchivs Meggen ebenfalls erfasst.
Zudem sind viele Privat-Archive aus Wohnungsauflösungen oder auf Bestreben der Sammler enthalten.
gruss urs
urs schocher, "haimweh bünder" 
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mlischer
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Re: Sterbebildchen / Leidhelgeli Kanton Luzern
Das Portrait Archiv wurde vor wenigen Tagen in einer neuen Version unter einer vereinfachten Adresse https://www.portraitarchiv.ch veröffentlicht.
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Säntis
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Säntis
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Leidhelgeli / Sterbebildchen / Totenbilder Kanton Luzern
Grüezi Lesende,
Leidhelgeli-Sammlung, ca. 1910 bis ca. 2012, von Bernhard Wirz, im Staatsarchiv Luzern, Signatur PA 1279
Publiziert im Portrait-Archiv auf einer Webseite der Zentralschweizerischen Gesellschaft für Familienforschung.
Über den Archivkatalog des Staatsarchivs Luzern finden sich mit den Suchbegriffen Leidhelgeli, Totenbildchen und Totenbilder weitere Belege.
Verzeichnis der Leidhelgeli / Sterbebildchen in der Sammlung Dr. Edmund Müller im Haus zum Dolder in Beromünster.
Bochtella
Leidhelgeli-Sammlung, ca. 1910 bis ca. 2012, von Bernhard Wirz, im Staatsarchiv Luzern, Signatur PA 1279
Publiziert im Portrait-Archiv auf einer Webseite der Zentralschweizerischen Gesellschaft für Familienforschung.
Über den Archivkatalog des Staatsarchivs Luzern finden sich mit den Suchbegriffen Leidhelgeli, Totenbildchen und Totenbilder weitere Belege.
Verzeichnis der Leidhelgeli / Sterbebildchen in der Sammlung Dr. Edmund Müller im Haus zum Dolder in Beromünster.
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Leidhelgeli / Leidbildchen / Sterbebildchen / Totenbildchen / Trauerbildchen Kanton Luzern
Grüezi Lesende,
Leidhelgeli-Sammlung von Alois Suppiger im Historischen Archiv Weggis.
Publiziert im Portrait-Archiv auf einer Webseite der Zentralschweizerischen Gesellschaft für Familienforschung.
Bruno Weingartner, Leidhelgeli - die letzten Visitenkarten, in Wochen-Zeitung der Bucher Druckmedien AG in Vitznau vom 21.11.2014.
Am kommenden Sonntag, den 23. November 2014 zeigt Alois Suppiger die Originale seiner Weggiser Sterbebildchen-Sammlung in der Ausstellung bei der IG Archiv Weggis im Zentrum Neubühl.
„Angefangen hat meine Sammlung von Leidbildern in den späten 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Meine Frau und ich räumten die Wohnung eines verstorbenen Verwandten, und als wir seine Gebetbücher in die Hand nahmen, fielen gleich mehrere Dutzend solcher Leidhelgeli heraus, und diese bildeten dann den Grundstock meiner Sammlung“, erzählt Alois Suppiger. Seither ist er ständig daran, seine Sammlung zu erweitern. Doch was motiviert ihn dazu, Bildchen von Verstorbenen zu sammeln? Was ist das Faszinierende daran? Dazu Alois Suppiger: „Ich habe einfach Freude am Forschen, am Recherchieren und am Entdecken von Zusammenhängen. Und diese Leidhelgeli, eine Art ‚letzte Visitenkarte‘ sind ein traditionelles Kulturgut, an dem ich Freude habe. Sie alle erzählen mir Geschichten und wecken Erinnerungen.“
Für seine Sammlung hat Alois Suppiger eigens spezielle Sichtmäppchen hergestellt, in denen er die Bilder der Verstorbenen chronologisch einordnet. Das ging anfänglich gut, denn etwa bis zur Jahrtausendwende hatten alle Bildchen ungefähr dasselbe Format. „Danach hob sich diese traditionelle Norm auf, manche Bilder wurden grösser, farbiger oder sie waren gleich auf eine Danksagungskarte gedruckt“, sagt Alois Suppiger.
Seit einigen Jahren nun hat auch Alois Suppiger seine Sammelergebnisse geändert: Er ordnet sie nicht einfach nur in Ringbücher oder Zeigetaschen, nein, er stellt sie ins Internet! Wie denn das? Alois Suppiger scannt die Bilder und platziert sie auf einer Website, die nun allen Interessierten zugänglich ist. „So geht einerseits meine Sammlung nicht verloren und andererseits haben andere, zum Beispiel Ahnenforscher oder sonst ‚historisch neugierige‘ Menschen Zugang zu einem öffentlichen Archiv.
Mittlerweile hat die Website die magische Zahl von 100‘000 Bildern überschritten, und bei den Weggiserinnen und Weggisern, die da erfasst sind, ist es meistens Alois Suppiger, der sie hier ins digitale Archiv gebracht hat. Er ist einer von rund 800 Autoren, die dieses Werk ständig erweitern. „Das ist eine gute Sache, da kann man zum Beispiel nach Ort oder nach einem Familiennamen suchen, und wer weiss, vielleicht findet man einen Vorfahren aus der Familie?“
Zu „Leidhelgeli“ hält das Luzerner Staatsarchiv folgendes fest:
Sie werden zum Anlass des Begräbnisses an die anwesenden Trauergäste verteilt oder später der Danksagung beigelegt und per Post verschickt. Es handelt sich um ein- bis vierseitig im Papierformat DIN-A-7 gedruckte Zettel. Bei mehrseitigen Leidhelgeli wird auf der ersten Seite häufig ein Heiligenbild oder auch ein Bild des Verstorbenen abgedruckt, mit den Lebensdaten und manchmal einigen biographische Angaben. Dazu kommt ein Text aus der Bibel, ein Gebet, manchmal auch ein Hinweis auf einen Ablass.
Vorläufer der uns bekannten Leidhelgeli finden sich bereits in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, in den Niederlanden, seit dem späten 18. Jahrhundert auch in Deutschland. Das früheste Exemplar in der Schweiz stammt aus dem Jahr 1851. Die Zettel lagen im (eigenen) Messbuch und dienten der Fürbitte. Heute dienen sie mehr dem Andenken. Obwohl in grossen Mengen gedruckt, ist ihre Überlieferung eher zufällig: Die Leidhelgeli verschwinden nach Gebrauch in irgendeiner Schublade oder Kartonschachtel. Nach Jahren werden sie dann weggeworfen. In den öffentlichen Archiven findet man sie meistens nur als Einzelstücke in Nachlässen.
Zu vielen Personen sind die Leidhelgeli häufig die einzige Bildquelle. Da sie - im Gegensatz zu anderen Familienfotos - meistens beschriftet sind, lassen sich die abgebildeten Personen eher identifizieren. Vorläufer der uns bekannten Leidhelgeli finden sich bereits in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, in den Niederlanden, seit dem späten 18. Jahrhundert auch in Deutschland. Das früheste Exemplar in der Schweiz stammt aus dem Jahr 1851.
Säntis
Leidhelgeli-Sammlung von Alois Suppiger im Historischen Archiv Weggis.
Publiziert im Portrait-Archiv auf einer Webseite der Zentralschweizerischen Gesellschaft für Familienforschung.
Bruno Weingartner, Leidhelgeli - die letzten Visitenkarten, in Wochen-Zeitung der Bucher Druckmedien AG in Vitznau vom 21.11.2014.
Am kommenden Sonntag, den 23. November 2014 zeigt Alois Suppiger die Originale seiner Weggiser Sterbebildchen-Sammlung in der Ausstellung bei der IG Archiv Weggis im Zentrum Neubühl.
„Angefangen hat meine Sammlung von Leidbildern in den späten 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Meine Frau und ich räumten die Wohnung eines verstorbenen Verwandten, und als wir seine Gebetbücher in die Hand nahmen, fielen gleich mehrere Dutzend solcher Leidhelgeli heraus, und diese bildeten dann den Grundstock meiner Sammlung“, erzählt Alois Suppiger. Seither ist er ständig daran, seine Sammlung zu erweitern. Doch was motiviert ihn dazu, Bildchen von Verstorbenen zu sammeln? Was ist das Faszinierende daran? Dazu Alois Suppiger: „Ich habe einfach Freude am Forschen, am Recherchieren und am Entdecken von Zusammenhängen. Und diese Leidhelgeli, eine Art ‚letzte Visitenkarte‘ sind ein traditionelles Kulturgut, an dem ich Freude habe. Sie alle erzählen mir Geschichten und wecken Erinnerungen.“
Für seine Sammlung hat Alois Suppiger eigens spezielle Sichtmäppchen hergestellt, in denen er die Bilder der Verstorbenen chronologisch einordnet. Das ging anfänglich gut, denn etwa bis zur Jahrtausendwende hatten alle Bildchen ungefähr dasselbe Format. „Danach hob sich diese traditionelle Norm auf, manche Bilder wurden grösser, farbiger oder sie waren gleich auf eine Danksagungskarte gedruckt“, sagt Alois Suppiger.
Seit einigen Jahren nun hat auch Alois Suppiger seine Sammelergebnisse geändert: Er ordnet sie nicht einfach nur in Ringbücher oder Zeigetaschen, nein, er stellt sie ins Internet! Wie denn das? Alois Suppiger scannt die Bilder und platziert sie auf einer Website, die nun allen Interessierten zugänglich ist. „So geht einerseits meine Sammlung nicht verloren und andererseits haben andere, zum Beispiel Ahnenforscher oder sonst ‚historisch neugierige‘ Menschen Zugang zu einem öffentlichen Archiv.
Mittlerweile hat die Website die magische Zahl von 100‘000 Bildern überschritten, und bei den Weggiserinnen und Weggisern, die da erfasst sind, ist es meistens Alois Suppiger, der sie hier ins digitale Archiv gebracht hat. Er ist einer von rund 800 Autoren, die dieses Werk ständig erweitern. „Das ist eine gute Sache, da kann man zum Beispiel nach Ort oder nach einem Familiennamen suchen, und wer weiss, vielleicht findet man einen Vorfahren aus der Familie?“
Zu „Leidhelgeli“ hält das Luzerner Staatsarchiv folgendes fest:
Sie werden zum Anlass des Begräbnisses an die anwesenden Trauergäste verteilt oder später der Danksagung beigelegt und per Post verschickt. Es handelt sich um ein- bis vierseitig im Papierformat DIN-A-7 gedruckte Zettel. Bei mehrseitigen Leidhelgeli wird auf der ersten Seite häufig ein Heiligenbild oder auch ein Bild des Verstorbenen abgedruckt, mit den Lebensdaten und manchmal einigen biographische Angaben. Dazu kommt ein Text aus der Bibel, ein Gebet, manchmal auch ein Hinweis auf einen Ablass.
Vorläufer der uns bekannten Leidhelgeli finden sich bereits in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, in den Niederlanden, seit dem späten 18. Jahrhundert auch in Deutschland. Das früheste Exemplar in der Schweiz stammt aus dem Jahr 1851. Die Zettel lagen im (eigenen) Messbuch und dienten der Fürbitte. Heute dienen sie mehr dem Andenken. Obwohl in grossen Mengen gedruckt, ist ihre Überlieferung eher zufällig: Die Leidhelgeli verschwinden nach Gebrauch in irgendeiner Schublade oder Kartonschachtel. Nach Jahren werden sie dann weggeworfen. In den öffentlichen Archiven findet man sie meistens nur als Einzelstücke in Nachlässen.
Zu vielen Personen sind die Leidhelgeli häufig die einzige Bildquelle. Da sie - im Gegensatz zu anderen Familienfotos - meistens beschriftet sind, lassen sich die abgebildeten Personen eher identifizieren. Vorläufer der uns bekannten Leidhelgeli finden sich bereits in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, in den Niederlanden, seit dem späten 18. Jahrhundert auch in Deutschland. Das früheste Exemplar in der Schweiz stammt aus dem Jahr 1851.
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