Kirchenbücher der Stadt Basel
Moderator: Wolf
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Walter
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Kirchenbücher der Stadt Basel
Ich suche nach mehreren Taufen um 1560 in der Kirche St. Theodor in Basel, sind die Taufrodel von Basel online zugänglich?
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Nachtrag: Zusammenstellung der Kirchenbücher der Stadt Basel.
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Urspr. Titel: Taufbücher St. Theodor
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Nachtrag: Zusammenstellung der Kirchenbücher der Stadt Basel.
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Urspr. Titel: Taufbücher St. Theodor
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Peter.D
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Re: Taufbücher St. Theodor
Hallo Walter
Die beiden ersten Taufbücher von St. Theodor (1490-1497, 1529-1625; 1626-1737) wurden von den Erben des damaligen Vikars 1861 verkauft und gelangten schliesslich in die British Library, von wo sie trotz diverser Bemühungen der Basler nicht mehr zurückgekauft werden konnten. Es gibt aber in der British Library ein neues Digitalisat von 2014, das von den Kleinbasler Zünften mitfinanziert worden war.
Die 1850-1856 erstellten alphabetischen Register, die sogenannten Schwarzen Register, sind in neuerer Zeit vom StABS digitalisiert worden. Sie enthalten auch noch die Taufen von St. Theordor, da die Abschriften vor 1861 erstellt worden waren. Im Gegensatz zu den Ehen und Sterbefällen sind auch die Taufen von Nicht-Bürgern verzeichnet.
Basel-Stadt hat den Mormonen auch nie verboten, die von ihnen aufgenommenen Mikrofilme digital zu veröffentlichen, anders also als die meisten anderen Kantone. Die ersten beiden Taufbücher von St. Theodor sind dort auch vorhanden, aber basierend auf älteren Aufnahmen. Leider ist die Katalogisierung der Basler Kirchenbücher bei FamilySearch teilweise mangelhaft und unübersichtlich, in einzelnen Fällen sogar falsch.
Peter
Die beiden ersten Taufbücher von St. Theodor (1490-1497, 1529-1625; 1626-1737) wurden von den Erben des damaligen Vikars 1861 verkauft und gelangten schliesslich in die British Library, von wo sie trotz diverser Bemühungen der Basler nicht mehr zurückgekauft werden konnten. Es gibt aber in der British Library ein neues Digitalisat von 2014, das von den Kleinbasler Zünften mitfinanziert worden war.
Die 1850-1856 erstellten alphabetischen Register, die sogenannten Schwarzen Register, sind in neuerer Zeit vom StABS digitalisiert worden. Sie enthalten auch noch die Taufen von St. Theordor, da die Abschriften vor 1861 erstellt worden waren. Im Gegensatz zu den Ehen und Sterbefällen sind auch die Taufen von Nicht-Bürgern verzeichnet.
Basel-Stadt hat den Mormonen auch nie verboten, die von ihnen aufgenommenen Mikrofilme digital zu veröffentlichen, anders also als die meisten anderen Kantone. Die ersten beiden Taufbücher von St. Theodor sind dort auch vorhanden, aber basierend auf älteren Aufnahmen. Leider ist die Katalogisierung der Basler Kirchenbücher bei FamilySearch teilweise mangelhaft und unübersichtlich, in einzelnen Fällen sogar falsch.
Peter
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Walter
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Re: Taufbücher St. Theodor
Hallo Peter, vielen Dank für die diversen Links, ich habe die erste der gesuchten Taufen gefunden.
Ich war vor ca. 20 Jahren im Staatsarchiv Basel und habe dort eine Familie Stuffenecker entdeckt, vermutlich im von dir erwähnten Schwarzen Register.
Hier meine Aufstellung, die ich damals von dieser Familie erstellt habe:
Ich stelle hier mal die Taufe von Hans Ludwig Stuffeneck zum Vergleich ein, habe sie kurz nachbehandelt:
Ich war vor ca. 20 Jahren im Staatsarchiv Basel und habe dort eine Familie Stuffenecker entdeckt, vermutlich im von dir erwähnten Schwarzen Register.
Hier meine Aufstellung, die ich damals von dieser Familie erstellt habe:
Ich stelle hier mal die Taufe von Hans Ludwig Stuffeneck zum Vergleich ein, habe sie kurz nachbehandelt:
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Peter.D
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Re: Taufbücher St. Theodor
Bereits die Basler im 16. Jh. taten sich schwer mit deinem Familiennamen! Bei der Einbürgerung im Oktober 1557 von Ulrich hiess es "Stuffeneckher, tischmacher uss Frenisperger ampt Bern gebiet", also aus der damaligen Vogtei Frienisberg.
Sekundarlehrer Fritz Weiss-Frey gab sich in seinem Historischen Bürgerbuch unglaublich viel Mühe, die Originaleinträge in den alten Büchern möglichst buchstabengenau wiederzugeben. Im alphabetischen Namensverzeichnis sind daher die beiden 1557 eingebürgerten Stauffenegger an unterschiedlichen Stellen eingerückt.
Peter
Sekundarlehrer Fritz Weiss-Frey gab sich in seinem Historischen Bürgerbuch unglaublich viel Mühe, die Originaleinträge in den alten Büchern möglichst buchstabengenau wiederzugeben. Im alphabetischen Namensverzeichnis sind daher die beiden 1557 eingebürgerten Stauffenegger an unterschiedlichen Stellen eingerückt.
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Walter
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Re: Taufbücher St. Theodor
Peter, ist denn das ursprüngliche Bürgerverzeichnis (das Original aus dem 16. Jh.) auch irgendwo online zugänglich?
Ich denke ich habe damals auch nur diese Abschrift eingesehen, ich erinnere mich, dass der damalige Archivar sehr hilfreich war.
Hier nochmals meine Aufstellung dieser Stuffenecker in Basel, leider gibt es keine Hinweise, was aus ihnen und den Kindern des Ludwig geworden ist.
Es gibt in der Region um Basel nur noch einen Hinweis zu einem Thomas Stauffenegger im Jahr 1672 in Rheinfelden, er soll ein Kanzleisiegel angefertigt haben. Das erwähnte Buch (Botenwesen der Abtei Muri) habe ich leider nirgends gefunden.
Auch dazu meine Liste:
Ich denke ich habe damals auch nur diese Abschrift eingesehen, ich erinnere mich, dass der damalige Archivar sehr hilfreich war.
Hier nochmals meine Aufstellung dieser Stuffenecker in Basel, leider gibt es keine Hinweise, was aus ihnen und den Kindern des Ludwig geworden ist.
Es gibt in der Region um Basel nur noch einen Hinweis zu einem Thomas Stauffenegger im Jahr 1672 in Rheinfelden, er soll ein Kanzleisiegel angefertigt haben. Das erwähnte Buch (Botenwesen der Abtei Muri) habe ich leider nirgends gefunden.
Auch dazu meine Liste:
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Peter.D
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Re: Taufbücher St. Theodor
Hallo Walter
Das Digitalisat von FamilySearch beruht auf der Abschrift der 1200 Grossformatbögen von Fritz Weiss durch ein Freiwilligenteam der SGFF in den 50er-Jahren. Aufgrund der Krise in den 30er-Jahren hatte Weiss trotz erster Zusagen keinen Geldgeber mehr für den vorbereiteten Druck finden können. Durch die doppelte Abschrift können natürlich auch Fehler entstanden sein. In der Fassung der SGFF sind die ursprünglichen Quellen immer in den Kolonnen rechts aussen mit dem Seiten-Range angegeben. Für das Jahr 1557 sind das Band VIII des Öffnungsbuches (StABS Signatur Protokolle: Öffnungsbücher 8) und das Bürgerbuch Band 2 (Signatur Ratsbücher P 2).
Die Bürgerbücher wurden vor Kurzem hervorragend digitalisiert, die Öffnungsbücher jedoch (noch) nicht. Die Öffnungsbücher waren eine Art Vorgänger der Ratsprotokolle; bei den Einbürgerungen steht oft, aber nicht immer das gleiche wie im Bürgerbuch. Einen wesentlichen Unterschied hätte Weiss im konkreten Fall ziemlich sicher angemerkt.
Die Geschichte des Klosters Muri wird derzeit von einer Stiftung neu verfasst. Vielleicht kannst du dort noch etwas über den Auftrag nach Rheinfelden erfahren.
Peter
Das Digitalisat von FamilySearch beruht auf der Abschrift der 1200 Grossformatbögen von Fritz Weiss durch ein Freiwilligenteam der SGFF in den 50er-Jahren. Aufgrund der Krise in den 30er-Jahren hatte Weiss trotz erster Zusagen keinen Geldgeber mehr für den vorbereiteten Druck finden können. Durch die doppelte Abschrift können natürlich auch Fehler entstanden sein. In der Fassung der SGFF sind die ursprünglichen Quellen immer in den Kolonnen rechts aussen mit dem Seiten-Range angegeben. Für das Jahr 1557 sind das Band VIII des Öffnungsbuches (StABS Signatur Protokolle: Öffnungsbücher 8) und das Bürgerbuch Band 2 (Signatur Ratsbücher P 2).
Die Bürgerbücher wurden vor Kurzem hervorragend digitalisiert, die Öffnungsbücher jedoch (noch) nicht. Die Öffnungsbücher waren eine Art Vorgänger der Ratsprotokolle; bei den Einbürgerungen steht oft, aber nicht immer das gleiche wie im Bürgerbuch. Einen wesentlichen Unterschied hätte Weiss im konkreten Fall ziemlich sicher angemerkt.
Die Geschichte des Klosters Muri wird derzeit von einer Stiftung neu verfasst. Vielleicht kannst du dort noch etwas über den Auftrag nach Rheinfelden erfahren.
Peter
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Meibu
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Re: Taufbücher St. Theodor
Hallo zusammen,
ich habe eine Zusammenstellung der Tauf Ehe und Begräbnisregister der Stadt Basel hergestellt.
Schaut es Euch doch mal an. Vielleicht erspart es Euch ein wenig Zeit.
Das Register ist nach dem Register im Staatarchiv aufgebaut, die Nummern entsprechen den Filmen der Digitalisate der Mormonen. Viel spass beim Stöbern
ich habe eine Zusammenstellung der Tauf Ehe und Begräbnisregister der Stadt Basel hergestellt.
Schaut es Euch doch mal an. Vielleicht erspart es Euch ein wenig Zeit.
Das Register ist nach dem Register im Staatarchiv aufgebaut, die Nummern entsprechen den Filmen der Digitalisate der Mormonen. Viel spass beim Stöbern
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Mit vielen Grüssen aus Basel
Christof Meissburger
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Peter.D
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Re: Taufbücher St. Theodor
Hallo Christof
Im Gegensatz zu vielen anderen Kantonen hat Basel-Stadt den Mormonen die Publikation der digitalisierten Mikrofilme der Kirchenbücher nie untersagt. Allerdings sind die Katalog-Einträge bei FamilySearch zum Teil verwirrlich und in wenigen Fällen auch falsch. Jedenfalls aber ist die Detaillierung ungenügend. Und da ist deine Zusammenstellung mit den Links und vor allem den Seitenzahlen innerhalb eines Buches natürlich sehr hilfreich.
Beim ersten Überfliegen ist mir dein Text auf Seite 17 aufgefallen:
Es fehlen die Bücher W 40 Trauungen von Angehörigen der Münstergemeinde
W 40 kann ich bei mir und im Scope des StABS aber nicht finden.
@Wolf: Christofs Beitrag behandelt alle Kirchenbücher, ausser den katholischen, also nicht nur die Theodors-Gemeinde. Kannst du das sinnvoll umhängen?
Peter
Im Gegensatz zu vielen anderen Kantonen hat Basel-Stadt den Mormonen die Publikation der digitalisierten Mikrofilme der Kirchenbücher nie untersagt. Allerdings sind die Katalog-Einträge bei FamilySearch zum Teil verwirrlich und in wenigen Fällen auch falsch. Jedenfalls aber ist die Detaillierung ungenügend. Und da ist deine Zusammenstellung mit den Links und vor allem den Seitenzahlen innerhalb eines Buches natürlich sehr hilfreich.
Beim ersten Überfliegen ist mir dein Text auf Seite 17 aufgefallen:
Es fehlen die Bücher W 40 Trauungen von Angehörigen der Münstergemeinde
W 40 kann ich bei mir und im Scope des StABS aber nicht finden.
@Wolf: Christofs Beitrag behandelt alle Kirchenbücher, ausser den katholischen, also nicht nur die Theodors-Gemeinde. Kannst du das sinnvoll umhängen?
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Meibu
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Re: Taufbücher St. Theodor
Hallo Peter,
Du hast recht W 40 gibt es nicht, es handelt sich um die Signatur Münstergemeinde V 40 und die sind vorhanden.
Ich wollte das noch ändern, habe es dann aber vergessen, dafür muss ich mich entschuldigen.
Liebe Grüsse
Christof
Du hast recht W 40 gibt es nicht, es handelt sich um die Signatur Münstergemeinde V 40 und die sind vorhanden.
Ich wollte das noch ändern, habe es dann aber vergessen, dafür muss ich mich entschuldigen.
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Mit vielen Grüssen aus Basel
Christof Meissburger
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Peter.D
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Re: Taufbücher St. Theodor
Merci Christof für die Klärung.
V 40 enthält Trauungen von Angehörigen der Münstergemeinde in St. Margarethen, Münchenstein, Muttenz und Pratteln. Diese Trauungen sind jedoch in den entsprechenden "fremden" Kirchgemeinden registriert und heute dank der Initiative des StABL auch alle online verfügbar.
Peter
V 40 enthält Trauungen von Angehörigen der Münstergemeinde in St. Margarethen, Münchenstein, Muttenz und Pratteln. Diese Trauungen sind jedoch in den entsprechenden "fremden" Kirchgemeinden registriert und heute dank der Initiative des StABL auch alle online verfügbar.
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Renato
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Re: Kirchenbücher der Stadt Basel
Hallo zusammen
Weiss jemand, ob und wo man die katholischen Kirchenbücher von Basel findet?
Merci und Gruss
Renato
Weiss jemand, ob und wo man die katholischen Kirchenbücher von Basel findet?
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Meibu
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Re: Kirchenbücher der Stadt Basel
Hallo Renato,
Welche Kirchgemeinde in Basel suchst Du genau.
Liebe Grüsse Meibu
Christof Meissburger
Welche Kirchgemeinde in Basel suchst Du genau.
Liebe Grüsse Meibu
Christof Meissburger
Mit vielen Grüssen aus Basel
Christof Meissburger
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Peter.D
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Re: Kirchenbücher der Stadt Basel
Wichtig wäre auch noch der Zeitraum und ob Tauf-, Ehe- oder Beerdigungsregister.
Peter
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Renato
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Re: Kirchenbücher der Stadt Basel
Meine Frage ist grundsätzlicher Art und betrifft alle römisch-katholischen Pfarreien, die ab 1798 in Basel zugelassen waren. Viele werden es nicht gewesen sein, die erste wurde eben 1798 gegründet. Als Kirche wurde den Katholiken damals die Clara-Kirche zugewiesen (zum gemeinsamen Gebrauch mit den Reformierten). Weitere Pfarreien entstanden erst Ende des 19. Jahrhunderts.
Ich habe bisher keine Informationen über den Verbleib der katholischen Kirchenbücher gefunden, in denen die in Basel erfolgten Taufen, Eheschliessungen und Beerdigungen von 1798 bis 1875 registriert sind.
Gruss, Renato
Ich habe bisher keine Informationen über den Verbleib der katholischen Kirchenbücher gefunden, in denen die in Basel erfolgten Taufen, Eheschliessungen und Beerdigungen von 1798 bis 1875 registriert sind.
Gruss, Renato
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Peter.D
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Re: Kirchenbücher der Stadt Basel
Hallo Renato
Basel erlaubte ab 1768 katholische Taufen und ab 1784 katholische Eheschliessungen in der Kapelle der österreichischen Gesandtschaft. Beerdigungen durch katholische Pfarrer waren dagegen erst ab 1798 erlaubt. Ab 1798 wurde der katholischen Gemeinde die Clara-Kirche in paritätischer und ab 1859 in alleiniger Nutzung zur Verfügung gestellt. Die Beerdigungen sind vor 1861 in den reformierten Büchern dokumentiert, meist - aber nicht immer - mit einem Vermerk oder Zeichen für Katholiken.
Es ist weiter zu beachten, dass auch im 19. Jh. viele Katholiken in der katholischen Nachbarschaft taufen liesssen oder heirateten, insbesondere im Birseck oder in den katholischen Pfarreien des Badischen.
Die katholischen Kirchenbücher kamen erst bis 2004 ins Staatsarchiv. Sie wurden vor einiger Zeit vom Staatsarchiv auch digitalisiert. Sie sind nicht leicht zu finden, da sie nicht im Kirchenarchiv, sondern im Archiv der Körperschaften öffentlichen Rechts verzeichnet sind.
Peter
Basel erlaubte ab 1768 katholische Taufen und ab 1784 katholische Eheschliessungen in der Kapelle der österreichischen Gesandtschaft. Beerdigungen durch katholische Pfarrer waren dagegen erst ab 1798 erlaubt. Ab 1798 wurde der katholischen Gemeinde die Clara-Kirche in paritätischer und ab 1859 in alleiniger Nutzung zur Verfügung gestellt. Die Beerdigungen sind vor 1861 in den reformierten Büchern dokumentiert, meist - aber nicht immer - mit einem Vermerk oder Zeichen für Katholiken.
Es ist weiter zu beachten, dass auch im 19. Jh. viele Katholiken in der katholischen Nachbarschaft taufen liesssen oder heirateten, insbesondere im Birseck oder in den katholischen Pfarreien des Badischen.
Die katholischen Kirchenbücher kamen erst bis 2004 ins Staatsarchiv. Sie wurden vor einiger Zeit vom Staatsarchiv auch digitalisiert. Sie sind nicht leicht zu finden, da sie nicht im Kirchenarchiv, sondern im Archiv der Körperschaften öffentlichen Rechts verzeichnet sind.
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Re: Kirchenbücher der Stadt Basel
Hallo Peter
Super, vielen Dank! Das ist genau das, was ich gesucht habe! Und für meine konkrete Forschung ein grosser Segen, bin sofort fündig geworden
Mit bestem Gruss
Renato
Super, vielen Dank! Das ist genau das, was ich gesucht habe! Und für meine konkrete Forschung ein grosser Segen, bin sofort fündig geworden
Mit bestem Gruss
Renato
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