Im Familiennamenbuch von 1940 werden Hanhart noch als alte Bürger von Winterthur genannt - in der Ausgabe 1989 dann nicht mehr: die Linie ist also vmtl. zwischen 1935 und 1962 erloschen. Zwischen 1879 und 1931 lassen sich dann 3 weitere Linien in Winterthur einbürgern.
Unter dem Titel Schweizer Einwanderer nach Heidelberg und Umgebung wird auf die SEHUM-Datenbank verwiesen. Dort taucht u.a. ein Johann Ulrich Hanhart (1623-1672) auf ... siehe Anhang.
Ergänzende Angaben finden sich beim Historischen Lexikon der Schweiz. Dort ist auch sein Vater genannt: Hans Ulrich, Pfarrer in Steckborn. Laut dem Büchlein "Zürcher Familiennamen" fand die Heirat mit Anna Sulzer 1658 in Winterthur statt. Im Historischen Lexikon der Schweiz wird nur ein Sohn erwähnt, gleichen Namens (aber ohne weitere Angaben), der ebenfalls Medizin studiert.
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Nachtrag (16.12.14): Laut Zürcher Ehedatenbank fand die Heirat am 25.10.1658 (nicht 25.8.) statt.
Hanhart von Winterthur ZH
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Hanhart von Winterthur ZH
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Johann Jacob Hanhart (vor 1666 - 1717) von Winterthur ZH
Unter dem Titel Schweizer Einwanderer nach Heidelberg und Umgebung wird auf die SEHUM-Datenbank verwiesen. Dort taucht weiter ein Johann Jacob Hanhart (<1666-1717) auf ... siehe Anhang.
Er stammt laut "Thurgauer Pfarrerbuch" (Sulzberger, Biographisches Verzeichniß der Geistlichen aller evangelischer Gemeinden des Kantons Thurgau von der frühesten Zeit bis auf die Gegenwart, 1863, S.11) aus Winterthur, wird 1687 nach Heidelberg berufen, das er aber bald wegen der Kriegswirren verlassen muss. 1688 wird er ordiniert, 1691 Hauslehrer im Schloss Elgg und 1694 Pfarrer in Frauenfeld-Kurzdorf. Daneben ist er auch 1696-1707 Lehrer an der Lateinschule in Frauenfeld. Er verstirbt unerwartet am 03.07.1717 während einer Kur in Bad Pfäfers.
Seine Eltern sind nicht bekannt. Rein vom Alter her könnte er ein weiterer Sohn des o.g. Johann Ulrich Hanhart sein - aber das ist reine Spekulation! Wer hat die Familie erforscht und kann vielleicht weitere Hinweise geben?
Er stammt laut "Thurgauer Pfarrerbuch" (Sulzberger, Biographisches Verzeichniß der Geistlichen aller evangelischer Gemeinden des Kantons Thurgau von der frühesten Zeit bis auf die Gegenwart, 1863, S.11) aus Winterthur, wird 1687 nach Heidelberg berufen, das er aber bald wegen der Kriegswirren verlassen muss. 1688 wird er ordiniert, 1691 Hauslehrer im Schloss Elgg und 1694 Pfarrer in Frauenfeld-Kurzdorf. Daneben ist er auch 1696-1707 Lehrer an der Lateinschule in Frauenfeld. Er verstirbt unerwartet am 03.07.1717 während einer Kur in Bad Pfäfers.
Seine Eltern sind nicht bekannt. Rein vom Alter her könnte er ein weiterer Sohn des o.g. Johann Ulrich Hanhart sein - aber das ist reine Spekulation! Wer hat die Familie erforscht und kann vielleicht weitere Hinweise geben?
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Re: Hanhart von Winterthur ZH
Dazu schreibt Alexander Wetter auf der SGFF-Mailingliste
Oben hatte ich ja geschrieben "Zwischen 1879 und 1931 lassen sich dann 3 weitere Linien in Winterthur einbürgern." ... davon 1879 urspr. von Steckborn.
Im HLS steht zu Hanhart von SteckbornMeine Mutter war Hedwig Maria Hanhart, geb 30.6.1911, von Steckborn & Winterthur, Tochter des Theodor Hanhart und Maria geborene Hofacher - sie hatte zwei Brüder, Walter und Theodor.
Erscheint es plausibel, dass eine Familie über einen Zeitraum von 250 Jahren ein doppeltes Bürgerrecht bewahrte - oder muss man eher davon ausgehen, dass die Linie von Hedwig Maria Hanhart von Steckborn erst wesentlich später zusätzlich das Bürgerrecht von Winterthur erwarb?... Während sich ein Familienzweig 1658 in Winterthur ansiedelte ...
Oben hatte ich ja geschrieben "Zwischen 1879 und 1931 lassen sich dann 3 weitere Linien in Winterthur einbürgern." ... davon 1879 urspr. von Steckborn.
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Re: Doppeltes Bürgerrecht ?
Doppeltes Bürgerrecht ! - ist oder war das in der Schweiz denn überhaupt möglich? - dann hätte ein Person ja zwei verschiedene Identitäten! Erst kürzlich hat eine Bekannte von mir "behauptet", dass ihr Vater Bürger von Benken SG war und dann später (nach der Heirat) aber auch noch Bürger von Zürich. Ich konnte oder wollte ihr das nicht glauben, bzw. ich kann mir das nicht vorstellen.
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Re: Doppeltes Bürgerrecht
hallo
ich kann selber beständigen, dass dies möglich ist. Ich selber bin Bürger von Filisur und Churwalden (eigentlich Malix, durch Fusion Churwalden). Falls jetzt etwas in meinem Status ändern würde, sei es Hochzeit oder Geburt eines Kindes, wird dies an beide Bürgergemeinden gesendet und vermerkt.
gruss urs
ich kann selber beständigen, dass dies möglich ist. Ich selber bin Bürger von Filisur und Churwalden (eigentlich Malix, durch Fusion Churwalden). Falls jetzt etwas in meinem Status ändern würde, sei es Hochzeit oder Geburt eines Kindes, wird dies an beide Bürgergemeinden gesendet und vermerkt.
gruss urs
urs schocher, "haimweh bünder" 
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Wolf
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Re: Doppeltes Bürgerrecht
Dazu schreibt Beatrice Burst auf der SGFF-MailinglisteWolf hat geschrieben:Im HLS steht zu Hanhart von SteckbornErscheint es plausibel, dass eine Familie über einen Zeitraum von 250 Jahren ein doppeltes Bürgerrecht bewahrte - oder muss man eher davon ausgehen, dass die Linie von Hedwig Maria Hanhart von Steckborn erst wesentlich später zusätzlich das Bürgerrecht von Winterthur erwarb?... Während sich ein Familienzweig 1658 in Winterthur ansiedelte ...
Bei meiner Dünner-Linie beginnt das doppelte Bürgerrecht mit Hans Ulrich Dünner *12.2.1741. Seine Vorfahren waren Bürger von Mauren TG, er erhielt dann später noch das Bürgerrecht von Weinfelden TG. Das Doppelbürgerrecht haben mein Onkel und meine Cousins immer noch.
Meine Grossmutter ermahnte ihre Kinder immer, bei Nachfragen anzugeben, dass sie Bürger von Weinfelden seien (Mauren hatte eine "Anstalt" für geistig Behinderte, es sollten wohl keine Assoziationen hervorgerufen werden).
Wolf Seelentag, St.Gallen
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