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Felix Maria Diogg, Porträtmaler, am 01.07.1762 geboren in Andermatt, am 19.02.1834 gestorben in Rapperswil.
Walter Hugelshofer, Felix Maria Diogg : Ein Schweizer Bildnismaler 1762-1834, Zürich und Leipzig um 1940.
Mit einem Werk-Verzeichnis und der Wiedergabe der hauptsächlichsten Gemälde des Meisters in 32 Tafeln.
1790-1791 porträtierte er in Rapperswil Mitglieder der Familien Curti, Fuchs, Rickenmann und Helbling; 1793 in Zürich Mitglieder der Fabrikantenfamilie Esslinger; 1794 in Trogen Johannes Zellweger. Er malte in Appenzell, in St. Gallen und Herisau, 1799-1809 in Bern und der Westschweiz, später im Elsass und in Karlsruhe, wo er 1814 die russische Zarin Elisabeth Alexejewna porträtierte, und 1816 in Frankfurt am Main. Zürich aber blieb das Zentrum seines Wirkungskreises. 1819 entstanden in Winterthur Bildnisse der Familien Biedermann, Blum und Sulzer.
Arnold Imholz, Felix Maria Diogg : Hinweise zu seinem Leben und Werk, in Historisches Neujahrsblatt, Band 48-49, 1957-1958.
Mit 8 Porträts.
Digitalisat auf einer Webseite von E-Periodica, einer Plattform der ETH-Bibliothek Zürich.
Mark Wüst und Rudolf Velhagen, Felix Maria Diogg (1762–1834) : Ein Porträtmaler in Zeiten des Umbruchs, Rapperswil-Jona 2019.
Mit 36 Farbabbildungen.
12 Porträts auf einer Webseite von SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz.
Felix Maria Diogg, Porträtmaler, am 01.07.1762 geboren in Andermatt, am 19.02.1834 gestorben in Rapperswil. Aufträge erhielt er in verschiedenen Gegenden der Schweiz und des Auslands, zuerst vor allem im nahen Zürich und in der Ostschweiz, später in Bern, in der Westschweiz, im Elsass und in Deutschland.
In den 50 Jahren seines Schaffens malte Felix Maria Diogg nach einer Schätzung von Walter Hugelshofer mehr als 600 Bildnisse. Diogg hat fast ausschliesslich Bildnisse gemalt, darunter einige wenige Gruppendarstellungen. Den allergrössten Teil der über 300 erhaltenen Werke machen Gemälde aus; dazu kommen einige Zeichnungen, Aquarelle und Radierungen. Dieser Bestand bildet eine beeindruckende Galerie der Schweizer Oberschicht zwischen französischer Revolution und beginnender Restauration. Das Interesse am Porträt war in jener Zeit gross. Einerseits erweiterte sich der Kreis der Bildnisauftraggeber über die Aristokratie hinaus in das gehobene Bürgertum hinein, anderseits verliehen die physiognomischen Studien Johann Caspar Lavaters dem Porträt einen Anspruch, der über Wiedererkennbarkeit hinausging. Zu den von Diogg Dargestellten gehörten bekannte Persönlichkeiten des Geisteslebens wie der genannte Lavater (1794, Kunsthaus Zürich; zwei weitere Fassungen sind bekannt), der Historiker Johannes von Müller (1797, Schloss Jegenstorf) und der Erzieher Johann Heinrich Pestalozzi (1801, Zürich, Pestalozzianum). Berühmtestes Modell war die russische Zarin Elisabeth von Baden (Karlsruhe, Badisches Landesmuseum), die Diogg 1814 in Karlsruhe malte.
Adolf Reinle bezeichnete Felix Maria in seiner Kunstgeschichte der Schweiz als besten und reinsten Vertreter klassizistischer Bildnismalerei in der Schweiz.
Werke: Altdorf, Historisches Museum; Chur, Bündner Kunstmuseum; Chur, Rätisches Museum; Kunstmuseum Luzern; Rapperswil-Jona (SG), Stadtmuseum; Kunstmuseum St. Gallen; Graphische Sammlung der ETH Zürich; Kunsthaus Zürich; Zürich, Pestalozzianum; Zürich, Schweizerisches Nationalmuseum, Landesmuseum; Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv.
29 Porträts auf einer Webseite von Wikimedia Commons.
20 Porträts auf einer Webseite von Wikimedia Commons.
9 Porträts auf einer Webseite von e-manuscripta.ch, der Plattform für digitalisierte handschriftliche Quellen aus Schweizer Bibliotheken und Archiven.
4 Porträts auf einer Webseite von Urikon.
Bochtella