Guten Nachmittag zusammen.
Ich bin daran die Taufbücher der reformierten Kirchgemeinde St. Leonhard von 1706 bis 1789 zu transkribieren, dabei ist mir der Gedanke gekommen einen Aufruf zur Mithilfe zu starten, um die restlichen Taufbücher mit Eurer Hilfe zu übersetzen. Ich stelle mir das als Verein vor, der die Aufgabe hat, die Taufbücher der Stadt Basel 1 zu 1 unentgeltlich zu transkribieren und dem Staatsarchiv zu überlassen.
Ist das überhaupt erwünscht?
Ich habe dafür eine Exeltabelle entworfen in der alle Namen und Vornamen, Tauf- und Geburtstage (wenn vorhanden), aber auch die Paten und Patinnen eingetragen werden können mit Bemerkungen. Ich finde dies sehr interessant.
Ich bin gespannt auf Euere Antworten und Gedanken
Aufruf zur Transkription der Taufbücher der Stadt Basel
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Meibu
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Aufruf zur Transkription der Taufbücher der Stadt Basel
Mit vielen Grüssen aus Basel
Christof Meissburger
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Wolf
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Re: Aufruf zur Transkription der Taufbücher der Stadt Basel
Hallo Christof,
Deine Idee finde ich gut ... darum habe ich sie auch zum "Wichtigen Thema" erklärt, d.h. auf der Themenliste Basel steht sie immer ganz zuoberst.
Wenn ich Dich richtig vertehe, geht es Dir (zumindest im Moment) "nur" um eine Transkription (d.h. umfassende Indexierung) der Kirchenbücher, also Tauf-, Ehe, Sterbebücher ... ohne die Daten zu Familien zu verknüpfen. Es mag übertrieben erscheinen, jetzt schon an eine solche Zusammenführung zu denken - aber vielleicht sollte man trotzdem schon daran denken und sich die Möglichkeit möglichst offen halten.
Das Programm GedTool von Peter Schulz verwende ich bisher nur für die Aufbereitung von Gedcom-Dateien zum Hochladen auf Datenbanken wie den Geneal-Tree. Das Programm bietet aber auch eine zusätzliche Funktionalität: Mit Hilfe dieser flachen Struktur lassen sich umgekehrt externe, tabellarische Datenbestände in eine GEDCOM-Datei überführen. GedTool unterstützt dies durch Templates (Vorlagen) und durch Mapping-Tabellen. Bei den Templates handelt es sich um Vorlagedateien für alle gängigen Verkartungen von Geburt-, Tauf-, Heirats-, oder Sterberegistern, mit allen relevanten Datenspalten. Das bedeutet, dass z.B. mit Excel erfasste Tauf-, Ehe-, Sterbedaten zu "Bürgerregistern" zusammengeführt werden können. Dabei dürfte es von Vorteil sein, wenn zur Datenerfassung die im GedTool enthaltenen Templates verwendet werden.
Ist Dir GedTool bekannt - oder könntest Du Dir diese Templates vielleicht einmal anschauen? Wenn es keine "negativen Nebenwirkungen" gibt, wäre die Erfassung mit diesen Templates evtl. die Methode der Wahl, um sich die spätere Zusammenführung (ohne grösseren Aufwand) offen zu halten.
Ich wünsche auf jeden Fall viel Erfolg - auch wenn ich mich nicht (Basel ist nicht mein Forschungsgebiet) aktiv beteiligen kann - Wolf
Deine Idee finde ich gut ... darum habe ich sie auch zum "Wichtigen Thema" erklärt, d.h. auf der Themenliste Basel steht sie immer ganz zuoberst.
Wenn ich Dich richtig vertehe, geht es Dir (zumindest im Moment) "nur" um eine Transkription (d.h. umfassende Indexierung) der Kirchenbücher, also Tauf-, Ehe, Sterbebücher ... ohne die Daten zu Familien zu verknüpfen. Es mag übertrieben erscheinen, jetzt schon an eine solche Zusammenführung zu denken - aber vielleicht sollte man trotzdem schon daran denken und sich die Möglichkeit möglichst offen halten.
Das Programm GedTool von Peter Schulz verwende ich bisher nur für die Aufbereitung von Gedcom-Dateien zum Hochladen auf Datenbanken wie den Geneal-Tree. Das Programm bietet aber auch eine zusätzliche Funktionalität: Mit Hilfe dieser flachen Struktur lassen sich umgekehrt externe, tabellarische Datenbestände in eine GEDCOM-Datei überführen. GedTool unterstützt dies durch Templates (Vorlagen) und durch Mapping-Tabellen. Bei den Templates handelt es sich um Vorlagedateien für alle gängigen Verkartungen von Geburt-, Tauf-, Heirats-, oder Sterberegistern, mit allen relevanten Datenspalten. Das bedeutet, dass z.B. mit Excel erfasste Tauf-, Ehe-, Sterbedaten zu "Bürgerregistern" zusammengeführt werden können. Dabei dürfte es von Vorteil sein, wenn zur Datenerfassung die im GedTool enthaltenen Templates verwendet werden.
Ist Dir GedTool bekannt - oder könntest Du Dir diese Templates vielleicht einmal anschauen? Wenn es keine "negativen Nebenwirkungen" gibt, wäre die Erfassung mit diesen Templates evtl. die Methode der Wahl, um sich die spätere Zusammenführung (ohne grösseren Aufwand) offen zu halten.
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Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
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Meibu
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Re: Aufruf zur Transkription der Taufbücher der Stadt Basel
Hallo Wolf,
ich danke dir das du mein Thema zum Wichtigen Thema erklärt hast.
Ja, du verstehst mich richtig, ich übersetze die Taufbücher nur. Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt die Familien zusammen zu führen.
Bei deinem Vorschlag, GedTool müsste ich meine ganze Exeltabelle angleichen. Dies bewirkt aber das ich nicht jede einzelne Spalte übernehmen kann die ich für wichtig halte, bei bis jetzt über 5000 Datensätze ist es auch eine gewaltige Arbeit.
Ich trage mich mit dem Gedanken das Program GFAhnen und andere auszuprobieren. Sie sind nicht sehr einfach zu erlernen, haben aber auch die meisten Möglichkeiten die Daten anschliesend als Ortsfamilienbuch oder Familienbuch anzuzeigen.
Der nachteil ist, dass nur einer am Program arbeiten kann, es sei denn man kauft mehrere Programe gleichzeitig und fügt die nachher per Gedcom in eine Datenbank zusammen.
Dies bedeutet auch, das ist mir klar, die doppelte Arbeit.
Darum suche ich Leute die sich gerne mit einem Computerprogram auseinander setzten und das übersetzte eintragen, Leute die gerne übersetzen und nur in die Exelliste Daten eingeben, und Leute die gerne das übersetzte auf ihre richtigkeit kontrolieren.
ich danke dir das du mein Thema zum Wichtigen Thema erklärt hast.
Ja, du verstehst mich richtig, ich übersetze die Taufbücher nur. Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt die Familien zusammen zu führen.
Bei deinem Vorschlag, GedTool müsste ich meine ganze Exeltabelle angleichen. Dies bewirkt aber das ich nicht jede einzelne Spalte übernehmen kann die ich für wichtig halte, bei bis jetzt über 5000 Datensätze ist es auch eine gewaltige Arbeit.
Ich trage mich mit dem Gedanken das Program GFAhnen und andere auszuprobieren. Sie sind nicht sehr einfach zu erlernen, haben aber auch die meisten Möglichkeiten die Daten anschliesend als Ortsfamilienbuch oder Familienbuch anzuzeigen.
Der nachteil ist, dass nur einer am Program arbeiten kann, es sei denn man kauft mehrere Programe gleichzeitig und fügt die nachher per Gedcom in eine Datenbank zusammen.
Dies bedeutet auch, das ist mir klar, die doppelte Arbeit.
Darum suche ich Leute die sich gerne mit einem Computerprogram auseinander setzten und das übersetzte eintragen, Leute die gerne übersetzen und nur in die Exelliste Daten eingeben, und Leute die gerne das übersetzte auf ihre richtigkeit kontrolieren.
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Christof Meissburger
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Wolf
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Re: Aufruf zur Transkription der Taufbücher der Stadt Basel
Hallo Christof,
ich kenne GFAhnen nicht (d.h. nur dem Namen nach): kannst Du denn dort Deine Excel-Daten einlesen und dann mit Programmunterstützung zusammenführen?
Bis jetzt hast Du 5000 Datensätze erfasst: mit wievielen Datensätzen rechnest Du denn (schätzungsweise), wenn alle Basler KB (bis zu einem bestimmten Stichtag) erfasst würden? Evtl. ist es vielleicht spät, aber doch noch nicht zu spät, die weitere Erfassung im Hinblick auf ein späteres Familienbuch zu optimieren.
In der GHGO haben wir vor einiger Zeit ein wesentlich kleineres Projekt in Angriff genommen - mit anderen Voraussetzungen, aber tw. evtl. doch auch hier relevanten Überlegungen. Ausgangspunkt war ein Nachlass, bestehend aus kompletten Familienzusammenstellungen, aber separat für jedes der 17 Geschlechter der Gemeinde Au SG - aber eben handschriftliche Notizen. Ziel ist neben entsprechenden Dateien für das Gemeindearchiv das Hochladen der Daten auf Geneal-Tree - einige Daten sind inzwischen online, z.B. für die Zoller von Au SG. Um Vereinsmitgliedern die Möglichkeit zu geben, die Daten in das von ihnen routinemassig verwendete Programm einzutippen, haben wir in einer ersten Stufe eine "Anleitung" erstellt (& getestet), wie die Daten einzugeben sind (z.B. den Bürgerort, Alias-Namen, ...), um hinterher möglichst ähnliche Gedcom-Dateien zu bekommen.
Das grosse Problem sind insbeondere die angeheirateten Frauen, die (sofern es sich um ein Auer Geschlecht handelt) ja auch in einem anderen Stamm als Tochter erscheinen. Wir haben uns deswegen entschieden, die einzelnen Geschlechter (von verschiedenen Freiwilligen) unabhäging voneinander erfassen zu lassen - und zumindest erst einmal auch unabhängig voneinander hochzuladen. Als Folge taucht z.B. Maria Anna Noll (*1798) zweimal auf - einmal als Ehefrau, einmal als Tochter. Um die Vorfahren zu sehen, muss man also den Datensatz bei GHGO-Au-Noll, für Nachkommen bei GHGO-Au-Zoller aufrufen.
Ein späteres Zusammenfassen zu einem Ortsfamilienbuch Au SG wäre dann (nach Abschluss aller Eingaben) ein möglicher nächster, aber sicher nicht trivialer Schritt. Wenn das mit dem GedTool so funktioniert, wie ich es der Beschreibung entnehme (aber nicht getestet habe), böte das vmtl. den Vorteil, dass verschiedene Freiwillige unabhängig voneinander die Kirchenbücher eben in Excel abtippen - und die Daten dann später mit Programmunterstützung hoffentlich recht einfach zusammengeführt werden könnten. Vielleicht besprichst Du einmal mit dem Autor Peter Schulz, ob er weitere Hinweise geben kann.
ich kenne GFAhnen nicht (d.h. nur dem Namen nach): kannst Du denn dort Deine Excel-Daten einlesen und dann mit Programmunterstützung zusammenführen?
Bis jetzt hast Du 5000 Datensätze erfasst: mit wievielen Datensätzen rechnest Du denn (schätzungsweise), wenn alle Basler KB (bis zu einem bestimmten Stichtag) erfasst würden? Evtl. ist es vielleicht spät, aber doch noch nicht zu spät, die weitere Erfassung im Hinblick auf ein späteres Familienbuch zu optimieren.
In der GHGO haben wir vor einiger Zeit ein wesentlich kleineres Projekt in Angriff genommen - mit anderen Voraussetzungen, aber tw. evtl. doch auch hier relevanten Überlegungen. Ausgangspunkt war ein Nachlass, bestehend aus kompletten Familienzusammenstellungen, aber separat für jedes der 17 Geschlechter der Gemeinde Au SG - aber eben handschriftliche Notizen. Ziel ist neben entsprechenden Dateien für das Gemeindearchiv das Hochladen der Daten auf Geneal-Tree - einige Daten sind inzwischen online, z.B. für die Zoller von Au SG. Um Vereinsmitgliedern die Möglichkeit zu geben, die Daten in das von ihnen routinemassig verwendete Programm einzutippen, haben wir in einer ersten Stufe eine "Anleitung" erstellt (& getestet), wie die Daten einzugeben sind (z.B. den Bürgerort, Alias-Namen, ...), um hinterher möglichst ähnliche Gedcom-Dateien zu bekommen.
Das grosse Problem sind insbeondere die angeheirateten Frauen, die (sofern es sich um ein Auer Geschlecht handelt) ja auch in einem anderen Stamm als Tochter erscheinen. Wir haben uns deswegen entschieden, die einzelnen Geschlechter (von verschiedenen Freiwilligen) unabhäging voneinander erfassen zu lassen - und zumindest erst einmal auch unabhängig voneinander hochzuladen. Als Folge taucht z.B. Maria Anna Noll (*1798) zweimal auf - einmal als Ehefrau, einmal als Tochter. Um die Vorfahren zu sehen, muss man also den Datensatz bei GHGO-Au-Noll, für Nachkommen bei GHGO-Au-Zoller aufrufen.
Ein späteres Zusammenfassen zu einem Ortsfamilienbuch Au SG wäre dann (nach Abschluss aller Eingaben) ein möglicher nächster, aber sicher nicht trivialer Schritt. Wenn das mit dem GedTool so funktioniert, wie ich es der Beschreibung entnehme (aber nicht getestet habe), böte das vmtl. den Vorteil, dass verschiedene Freiwillige unabhängig voneinander die Kirchenbücher eben in Excel abtippen - und die Daten dann später mit Programmunterstützung hoffentlich recht einfach zusammengeführt werden könnten. Vielleicht besprichst Du einmal mit dem Autor Peter Schulz, ob er weitere Hinweise geben kann.
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Eingesetzte Software: Ahnenforscher
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