Dubler de Duillier VD
Moderator: Svenja
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SiWe
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Dubler de Duillier VD
L'histoire de comment la famille Dubler a acquis la bourgeoisie de Duillier VD est particulièrement intéressante.
Les ancêtres étaient du Freiamt AG, une famille est partie dans les années 1630 à Schaffhouse.
Autour de 1750 un des descendants de Schaffhouse s'est installé à Othmarsingen AG, à l'époque faisant partie des possessions de Berne.
Rapidement, les autorités ont demandé à la famille pour pouvoir y rester de prendre une bourgeoisie "bernoise". Et c'est à Duillier, à l'époque également bernois, que la famille a pu acheter sa bourgeoisie bernoise.
Une partie des descendants de ces nouveaux bourgeois de Duillier, tombés dans la pauvreté, ont été ensuite, vers 1800 pris en charge par la commune, où ils étaient accueillis.
Selon https://familiennamenbuch.ch/index.php?lg=f, il n'y avait plus de Dubler, bourgeois de Duillier, en 1960 -- si c'est juste (des erreurs peuvent arriver), je n'ai pas vérifié.
Je suis intéressé de savoir plus sur cette famille et ses descendants.
Merci d'avance
SiWe
Deutsche Übersetzung
Die Geschichte, wie die Familie Dubler das Bürgerrecht von Duillier VD erlangte, ist interessant.
Die Vorfahren stammten aus dem Freiamt AG, eine Familie zog in den 1630er Jahren nach Schaffhausen.
Um 1750 liess sich einer der Nachkommen aus Schaffhausen in Othmarsingen AG nieder, das damals zu den Berner Besitzungen (Berner Aargau) gehörte.
Bald forderten die Behörden von der Familie, dass sie ein Berner Bürgerrecht erwerben müsse, um dort bleiben zu können. Und so erwarb die Familie in Duillier, das damals ebenfalls Bernisch war, ihr Berner Bürgerrecht.
Ein Teil der Nachkommen, die verarmten, wurden dann um 1800 von der Gemeinde Duillier versorgt.
Laut https://familiennamenbuch.ch/index.php?lg=f gab es 1960 keine Dubler mehr, die Bürger von Duillier waren – ob das stimmt (Fehler können vorkommen), habe ich nicht überprüft.
Ich bin daran interessiert, mehr über diese Familie und ihre Nachkommen zu erfahren.
Vielen Dank im Voraus.
SiWe
Les ancêtres étaient du Freiamt AG, une famille est partie dans les années 1630 à Schaffhouse.
Autour de 1750 un des descendants de Schaffhouse s'est installé à Othmarsingen AG, à l'époque faisant partie des possessions de Berne.
Rapidement, les autorités ont demandé à la famille pour pouvoir y rester de prendre une bourgeoisie "bernoise". Et c'est à Duillier, à l'époque également bernois, que la famille a pu acheter sa bourgeoisie bernoise.
Une partie des descendants de ces nouveaux bourgeois de Duillier, tombés dans la pauvreté, ont été ensuite, vers 1800 pris en charge par la commune, où ils étaient accueillis.
Selon https://familiennamenbuch.ch/index.php?lg=f, il n'y avait plus de Dubler, bourgeois de Duillier, en 1960 -- si c'est juste (des erreurs peuvent arriver), je n'ai pas vérifié.
Je suis intéressé de savoir plus sur cette famille et ses descendants.
Merci d'avance
SiWe
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Die Geschichte, wie die Familie Dubler das Bürgerrecht von Duillier VD erlangte, ist interessant.
Die Vorfahren stammten aus dem Freiamt AG, eine Familie zog in den 1630er Jahren nach Schaffhausen.
Um 1750 liess sich einer der Nachkommen aus Schaffhausen in Othmarsingen AG nieder, das damals zu den Berner Besitzungen (Berner Aargau) gehörte.
Bald forderten die Behörden von der Familie, dass sie ein Berner Bürgerrecht erwerben müsse, um dort bleiben zu können. Und so erwarb die Familie in Duillier, das damals ebenfalls Bernisch war, ihr Berner Bürgerrecht.
Ein Teil der Nachkommen, die verarmten, wurden dann um 1800 von der Gemeinde Duillier versorgt.
Laut https://familiennamenbuch.ch/index.php?lg=f gab es 1960 keine Dubler mehr, die Bürger von Duillier waren – ob das stimmt (Fehler können vorkommen), habe ich nicht überprüft.
Ich bin daran interessiert, mehr über diese Familie und ihre Nachkommen zu erfahren.
Vielen Dank im Voraus.
SiWe
Zuletzt geändert von SiWe am Mo 8. Sep 2025, 21:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Peter.D
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Re: Dubler de Duillier VD
Hallo Simon
Im StAVD gibt es ein genealogisches Dossier zu dieser Familie. Hast du das schon angesehen?
Zahlreiche Familien, die nicht aus dem heutigen Teil des Kantons Bern stammten, haben sich freiwillig oder auf Aufforderung vor 1798 in Waadtländer Gemeinden eingekauft. Viele waren aber nie dort, oder jedenfalls nicht längerfristig. Interessant zu wissen wäre, was mit diesen Bürgerrechten geworden ist, nachdem die Waadt unabhängig wurde.
Peter
Im StAVD gibt es ein genealogisches Dossier zu dieser Familie. Hast du das schon angesehen?
Zahlreiche Familien, die nicht aus dem heutigen Teil des Kantons Bern stammten, haben sich freiwillig oder auf Aufforderung vor 1798 in Waadtländer Gemeinden eingekauft. Viele waren aber nie dort, oder jedenfalls nicht längerfristig. Interessant zu wissen wäre, was mit diesen Bürgerrechten geworden ist, nachdem die Waadt unabhängig wurde.
Peter
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SiWe
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Re: Dubler de Duillier VD
Traduction française :Peter.D hat geschrieben: Mo 8. Sep 2025, 18:22 Hallo Simon, Im StAVD gibt es ein genealogisches Dossier zu dieser Familie. Hast du das schon angesehen?
Zahlreiche Familien, die nicht aus dem heutigen Teil des Kantons Bern stammten, haben sich freiwillig oder auf Aufforderung vor 1798 in Waadtländer Gemeinden eingekauft. Viele waren aber nie dort, oder jedenfalls nicht längerfristig. Interessant zu wissen wäre, was mit diesen Bürgerrechten geworden ist, nachdem die Waadt unabhängig wurde. Peter
Bonjour Simon, les archives d'Etat vaudois disposent d'un dossier https://davel.vd.ch/detail.aspx?id=458307 sur cette famille. De nombreuses familles qui n'étaient pas originaires de la partie actuelle du canton de Berne se sont achetées, volontairement ou sur demande, des droits de bourgeoisie dans des communes vaudoises avant 1798. Mais beaucoup d'entre elles ne s'y sont jamais installées, ou du moins pas à long terme. Il serait intéressant de savoir ce qu'il est advenu de ces droits de bourgeoisie après l'indépendance du canton de Vaud. Peter
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Cher Peter, merci beaucoup, je vais contacter les archives vaudois et suis impatient de découvrir ce que ce dossier contient. Cordialement, SiWe
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Lieber Peter, vielen Dank, ich werde das Waadtländer Archiv kontaktieren und bin gespannt was wohl im Dossier drinnen steht. LG SiWe
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SiWe
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Re: Dubler de Duillier VD
Cher Peter,
Merci beaucoup pour ton aide,
j'ai entre-temps reçu le dossier des archives d'Etat du canton de Vaud.
Il aborde en effet la question d'où venait la famille, car au cours de la première moitié du XXe siècle, un membre de la famille qui avait toujours vécu en Suisse alémanique (comme ses ancêtres) est devenu nécessiteux.
Une demande a été adressée à Schaffhouse, qui a répondu n'avoir trouvé aucune trace d'un provenance schaffhousoise, ce dont le canton de Vaud a dû prendre note et a donc probablement pris en charge un soutien à ce Dubler (je dois encore écrire à la commune d'origine pour savoir plus, Duillier).
Cordialement,
SiWe
Deutsche Übersetzung
Lieber Peter,
vielen Dank für deine Hilfe.
Ich habe inzwischen die Akte aus dem Staatsarchiv des Kantons Waadt erhalten.
Darin wird tatsächlich die Frage behandelt, woher die Familie stammte, denn in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geriet ein Familienmitglied, das - wie seine Vorfahren - immer in der Deutschschweiz gelebt hatte, in finanzielle Not.
Es wurde eine Anfrage an den Kanton Schaffhausen gerichtet, das antwortete, keine Hinweise auf eine Herkunft aus Schaffhausen gefunden zu haben, was der Kanton Waadt zur Kenntnis nehmen musste und daher wahrscheinlich die Unterstützung dieses Dubler übernahm (ich muss noch an die Heimatgemeinde Duillier schreiben, um mehr zu erfahren).
Herzliche Grüsse
SiWe
Merci beaucoup pour ton aide,
j'ai entre-temps reçu le dossier des archives d'Etat du canton de Vaud.
Il aborde en effet la question d'où venait la famille, car au cours de la première moitié du XXe siècle, un membre de la famille qui avait toujours vécu en Suisse alémanique (comme ses ancêtres) est devenu nécessiteux.
Une demande a été adressée à Schaffhouse, qui a répondu n'avoir trouvé aucune trace d'un provenance schaffhousoise, ce dont le canton de Vaud a dû prendre note et a donc probablement pris en charge un soutien à ce Dubler (je dois encore écrire à la commune d'origine pour savoir plus, Duillier).
Cordialement,
SiWe
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Lieber Peter,
vielen Dank für deine Hilfe.
Ich habe inzwischen die Akte aus dem Staatsarchiv des Kantons Waadt erhalten.
Darin wird tatsächlich die Frage behandelt, woher die Familie stammte, denn in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geriet ein Familienmitglied, das - wie seine Vorfahren - immer in der Deutschschweiz gelebt hatte, in finanzielle Not.
Es wurde eine Anfrage an den Kanton Schaffhausen gerichtet, das antwortete, keine Hinweise auf eine Herkunft aus Schaffhausen gefunden zu haben, was der Kanton Waadt zur Kenntnis nehmen musste und daher wahrscheinlich die Unterstützung dieses Dubler übernahm (ich muss noch an die Heimatgemeinde Duillier schreiben, um mehr zu erfahren).
Herzliche Grüsse
SiWe
Peter.D hat geschrieben: Mo 8. Sep 2025, 18:22 Hallo Simon
Im StAVD gibt es ein genealogisches Dossier zu dieser Familie. Hast du das schon angesehen?
Zahlreiche Familien, die nicht aus dem heutigen Teil des Kantons Bern stammten, haben sich freiwillig oder auf Aufforderung vor 1798 in Waadtländer Gemeinden eingekauft. Viele waren aber nie dort, oder jedenfalls nicht längerfristig. Interessant zu wissen wäre, was mit diesen Bürgerrechten geworden ist, nachdem die Waadt unabhängig wurde.
Peter
Traduction française
Bonjour Simon,
les archives d'Etat vaudois disposent d'un dossier https://davel.vd.ch/detail.aspx?id=458307 sur cette famille.
De nombreuses familles qui n'étaient pas originaires de la partie actuelle du canton de Berne se sont achetées, volontairement ou sur demande, des droits de bourgeoisie dans des communes vaudoises avant 1798. Mais beaucoup d'entre elles ne s'y sont jamais installées, ou du moins pas à long terme. Il serait intéressant de savoir ce qu'il est advenu de ces droits de bourgeoisie après l'indépendance du canton de Vaud.
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Peter.D
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Re: Dubler de Duillier VD
Wirklich im 20. Jh., nicht Anfang des 19. Jh.? Siehst du aus dem Scan des StAVD, wie die Behörden in Lausanne nach so langer Zeit überhaupt noch auf Schaffhausen gekommen sind?SiWe hat geschrieben: So 5. Okt 2025, 10:31 Darin wird tatsächlich die Frage behandelt, woher die Familie stammte, denn in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geriet ein Familienmitglied, das - wie seine Vorfahren - immer in der Deutschschweiz gelebt hatte, in finanzielle Not.
Die Armenunterstützung war lange zwischen Heimatgemeinden und Wohngemeinden strittig. Es gab zwar ab 1923 ein Konkordat, dem aber lange Zeit nur wenige Kantone beigetreten sind. Eine gesamtschweizerische, gesetzliche Lösung kam erst 1977.
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SiWe
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Dubler de Duillier VD
Oui, en effet, il s'agit d'une demande datant de 1938 pour un certain Albert Dubler, qui vivait à Neuhausen/SH et avait besoin d'aide.
Les Vaudois connaissaient ses origines grâce au dossier de naturalisation de la famille datant de 1777, mais ce document ne précise pas clairement si le demandeur était « seulement » né à Schaffhouse ou s'il en était originaire (ce qui était le cas, comme le montrent les travaux d'Albert Dubler, résumés dans le livre « Die Familie Dubler durch 7 Jahrhunderte » La famille Dubler à travers sept siècles, 1970, édition de 1987 car le document de naturalisation à Schaffhouse de 1638 y est reproduite).
Il ressort également de ce document de 1777 que la famille vivait à l'époque dans la région de Lenzbourg (qui appartenait alors à Berne, comme Duillier).
SiWe
Deutsche Übersetzung
Ja in der Tat, da geht es um eine solche Anfrage von 1938 für einen Albert Dubler, der in Neuhausen/SH wohnte und Unterstützung brauchte.
Die Herkunft war den Waadtländern aus dem Einbürgerungsdossier der Familie von 1777 bekannt, hingegen ist in jenem Dokument nicht klar ersichtlich ob der Antragssteller "nur" in Schaffhausen geboren war oder Bürger von dort war (was der Fall war, wie die Arbeiten von Albert Dubler zeigen, die im Buch «Die Familie Dubler durch 7 Jahrhunderte» zusammengefasst sind, 1970, Ausgabe von 1987. Dort wird das Einbürgerungs-Dokument von 1638 abgebildet).
Aus dem Einbürgerungsdossier von 1777 ist auch ersichtlich, dass die Familie zu jener Zeit im Raume Lenzburg (zu jener Zeit zu Bern gehörend wie Duillier) wohnte.
SiWe
Les Vaudois connaissaient ses origines grâce au dossier de naturalisation de la famille datant de 1777, mais ce document ne précise pas clairement si le demandeur était « seulement » né à Schaffhouse ou s'il en était originaire (ce qui était le cas, comme le montrent les travaux d'Albert Dubler, résumés dans le livre « Die Familie Dubler durch 7 Jahrhunderte » La famille Dubler à travers sept siècles, 1970, édition de 1987 car le document de naturalisation à Schaffhouse de 1638 y est reproduite).
Il ressort également de ce document de 1777 que la famille vivait à l'époque dans la région de Lenzbourg (qui appartenait alors à Berne, comme Duillier).
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Deutsche Übersetzung
Ja in der Tat, da geht es um eine solche Anfrage von 1938 für einen Albert Dubler, der in Neuhausen/SH wohnte und Unterstützung brauchte.
Die Herkunft war den Waadtländern aus dem Einbürgerungsdossier der Familie von 1777 bekannt, hingegen ist in jenem Dokument nicht klar ersichtlich ob der Antragssteller "nur" in Schaffhausen geboren war oder Bürger von dort war (was der Fall war, wie die Arbeiten von Albert Dubler zeigen, die im Buch «Die Familie Dubler durch 7 Jahrhunderte» zusammengefasst sind, 1970, Ausgabe von 1987. Dort wird das Einbürgerungs-Dokument von 1638 abgebildet).
Aus dem Einbürgerungsdossier von 1777 ist auch ersichtlich, dass die Familie zu jener Zeit im Raume Lenzburg (zu jener Zeit zu Bern gehörend wie Duillier) wohnte.
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Peter.D hat geschrieben: So 5. Okt 2025, 18:01Wirklich im 20. Jh., nicht Anfang des 19. Jh.? Siehst du aus dem Scan des StAVD, wie die Behörden in Lausanne nach so langer Zeit überhaupt noch auf Schaffhausen gekommen sind?SiWe hat geschrieben: So 5. Okt 2025, 10:31 Darin wird tatsächlich die Frage behandelt, woher die Familie stammte, denn in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geriet ein Familienmitglied, das - wie seine Vorfahren - immer in der Deutschschweiz gelebt hatte, in finanzielle Not.
Traduction française
(Le dossier traite) une demande (...) adressée à Schaffhouse, qui a répondu n'avoir trouvé aucune trace d'un provenance schaffhousoise, ce dont le canton de Vaud a dû prendre note et a donc probablement pris en charge un soutien à ce Dubler (je dois encore écrire à la commune d'origine pour savoir plus, Duillier).
Die Armenunterstützung war lange zwischen Heimatgemeinden und Wohngemeinden strittig. Es gab zwar ab 1923 ein Konkordat, dem aber lange Zeit nur wenige Kantone beigetreten sind. Eine gesamtschweizerische, gesetzliche Lösung kam erst 1977.
Traduction française
Vraiment au XXe siècle, et non au début du XIXe siècle ? D'après le scan du StAVD, comprends-tu comment les autorités de Lausanne ont pu, après tant d'années, se souvenir de Schaffhouse ?
L'aide aux pauvres a longtemps fait l'objet d'un litige entre les communes d'origine et les communes de résidence. Il existait certes un concordat depuis 1923, mais pendant longtemps, seuls quelques cantons y ont adhéré. Une solution légale à l'échelle nationale n'a été trouvée qu'en 1977.
Peter
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SiWe
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Re: Dubler de Duillier VD
Petit ajout : le dossier de Duillier montre que la commune a finalement reconnu son obligation d'assistance (1938).
Albert Dubler, atteint d'épilepsie et résidant à Neuhausen/SH, ne comprenant pas un mot de français, a été emmené dans le canton de Vaud et y a été interné, tandis que sa femme restait sans ressources à Neuhausen/SH.
Cela car Duillier a refusé de subvenir aux besoins d'Albert tant qu'il ne s'était pas installé dans le canton de Vaud...
--- c'est ainsi qu'on traitait à l'époque en Suisse les citoyens qui vivaient ailleurs que dans leur canton d'origine.
Deutsche Übersetzung
Kleiner Zusatz : das Dossier aus Duillier ergibt, dass schlussendlich die Gemeinde die Unterstützungspflicht anerkannte (1938).
Der an Epilepsie erkrankte Albert Dubler, der in Neuhausen/SH wohnte, wurde, kein Wort französisch verstehend, in den Kanton Waadt gebracht und dort interniert, wärend seine Frau mittellos in Neuhausen/SH blieb.
In der Tat verweigerte Duillier, den Albert zu unterstützen, solange er nicht nicht im Kanton Waadt niederliess...
--- so ging man in der CH in jener Zeit mit den Bürgern um, die anderwo als im Heimatkanton lebten.
Albert Dubler, atteint d'épilepsie et résidant à Neuhausen/SH, ne comprenant pas un mot de français, a été emmené dans le canton de Vaud et y a été interné, tandis que sa femme restait sans ressources à Neuhausen/SH.
Cela car Duillier a refusé de subvenir aux besoins d'Albert tant qu'il ne s'était pas installé dans le canton de Vaud...
--- c'est ainsi qu'on traitait à l'époque en Suisse les citoyens qui vivaient ailleurs que dans leur canton d'origine.
Deutsche Übersetzung
Kleiner Zusatz : das Dossier aus Duillier ergibt, dass schlussendlich die Gemeinde die Unterstützungspflicht anerkannte (1938).
Der an Epilepsie erkrankte Albert Dubler, der in Neuhausen/SH wohnte, wurde, kein Wort französisch verstehend, in den Kanton Waadt gebracht und dort interniert, wärend seine Frau mittellos in Neuhausen/SH blieb.
In der Tat verweigerte Duillier, den Albert zu unterstützen, solange er nicht nicht im Kanton Waadt niederliess...
--- so ging man in der CH in jener Zeit mit den Bürgern um, die anderwo als im Heimatkanton lebten.
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Peter.D
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Re: Dubler de Duillier VD
Die mehrfach revidierten "Konkordate über die wohnörtliche Unterstützung" ab 1916 versuchten genau solche Situationen zu vermeiden: die Unterstützung sollte im Bedarfsfall am Ort der Niederlassung erfolgen, mit grob hälftiger Kostenbeteiligung von Heimat- und Wohnort. Während Schaffhausen dem Konkordat bereits früh beigetreten war, folgte die Waadt erst 1961. Daher konnte die Gemeinde Duillier die Unterstützung am Wohnort in Neuhausen bzw. in einem Schaffhauser Spital verweigern, musste dann aber den Bürger in die für ihn absolut fremde Heimat zurückholen. Die Heimatgemeinde musste aber auch die Frau und eventuelle Kinder von Albert Dubler bei Bedarf unterstützen, entweder in Neuhausen oder in Duillier. Wahrscheinlich wäre die Waadt mit dem Konkordat finanziell besser gefahren.SiWe hat geschrieben: So 19. Okt 2025, 17:17 Der an Epilepsie erkrankte Albert Dubler, der in Neuhausen/SH wohnte, wurde, kein Wort französisch verstehend, in den Kanton Waadt gebracht und dort interniert, wärend seine Frau mittellos in Neuhausen/SH blieb.
In der Tat verweigerte Duillier, den Albert zu unterstützen, solange er nicht nicht im Kanton Waadt niederliess.
Peter
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SiWe
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Re: Dubler de Duillier VD
Traduction françaisePeter.D hat geschrieben: So 19. Okt 2025, 21:41 Die mehrfach revidierten "Konkordate über die wohnörtliche Unterstützung" ab 1916 versuchten genau solche Situationen zu vermeiden: die Unterstützung sollte im Bedarfsfall am Ort der Niederlassung erfolgen, mit grob hälftiger Kostenbeteiligung von Heimat- und Wohnort. Während Schaffhausen dem Konkordat bereits früh beigetreten war, folgte die Waadt erst 1961. Daher konnte die Gemeinde Duillier die Unterstützung am Wohnort in Neuhausen bzw. in einem Schaffhauser Spital verweigern, musste dann aber den Bürger in die für ihn absolut fremde Heimat zurückholen. Die Heimatgemeinde musste aber auch die Frau und eventuelle Kinder von Albert Dubler bei Bedarf unterstützen, entweder in Neuhausen oder in Duillier. Wahrscheinlich wäre die Waadt mit dem Konkordat finanziell besser gefahren.
Les « concordats sur l'assistance au lieu de résidence » révisés à plusieurs reprises à partir de 1916 visaient précisément à éviter de telles situations : en cas de besoin, l'assistance devait être fournie au lieu de résidence, les frais étant répartis à parts égales entre le lieu d'origine et le lieu de résidence. Alors que Schaffhouse avait adhéré très tôt au concordat, Vaud ne l'a fait qu'en 1961. La commune de Duillier a donc pu refuser l'assistance au lieu de résidence à Neuhausen ou dans un hôpital de Schaffhouse, mais a ensuite dû rapatrier le citoyen dans sa commune d'origine, qui lui était totalement étrangère. La commune d'origine devait également prendre en charge la femme et les éventuels enfants d'Albert Dubler si nécessaire, soit à Neuhausen, soit à Duillier. Vaud aurait probablement mieux fait financièrement en adhérant au concordat.
Merci Peter.
Je viens d'avoir l'information de l'Etat civil vaudois que ce furent les derniers Dubler (dans la feuille de famille Doubler), bourgeois vaudois.
Albert est décédé à Aubonne/VD en 1964, sa femme Marie Bolz en 1961 à Schaffhouse/SH.
Cela veut dire que dès qu'Albert a été ramené dans son canton d'origine en 1938, les deux époux ont vécu de manière séparée.
Ainsi la branche romande des Dubler s'est éteint en 1964 avec le décès d'Albert Dubler à Aubonne.
PS : cela montre par ailleurs que dans certains cas le répertoire des noms de famille suisses de 1962 https://familiennamenbuch.ch/index.php?lg=f n'a pas été complet - ou alors mis à jour plus tard
Deutsche Übersetzung
Danke, Peter.
Ich habe gerade vom waadtländer Standesamt die Information erhalten, dass es sich um die letzten Dubler (im Familienblatt Doubler) handelte, Bürger des Kanton Waadt.
Albert starb 1964 in Aubonne/VD, seine Frau Marie Bolz 1961 in Schaffhausen/SH.
Das bedeutet, dass die beiden Eheleute getrennt lebten, seit Albert in seinen Heimatkanton zurückgebracht worden war 1938.
Damit erlosch der Westschweizer Zweig der Dublers 1964 mit dem Tod von Albert Dubler in Aubonne.
PS: Dies zeigt übrigens, dass das Familiennamenbuch von 1962 https://familiennamenbuch.ch/index.php?lg=d in einigen Fällen nicht vollständig war – oder später aktualisiert wurde
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Peter.D
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Re: Dubler de Duillier VD
In der Nachbargmeinde Lavigny bestand seit Beginn des 20. Jh. eine Epilepsie-Klinik. Gut möglich, dass ihn die Heimatgemeinde aufgrund seiner Krankheit zunächst dort versorgt hatte. Aubonne wiederum hatte damals bereits lange ein Spital. Vielleicht ist er dann dort verstorben.SiWe hat geschrieben: Fr 24. Okt 2025, 10:19 Das bedeutet, dass die beiden Eheleute getrennt lebten, seit Albert in seinen Heimatkanton zurückgebracht worden war 1938.
Peter
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SiWe
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Re: Dubler de Duillier VD
Merci Peter, oui le dossier indique qu'il a été interné dans la clinique à Lavigny : je conclus donc exactement la même chosePeter.D hat geschrieben: Fr 24. Okt 2025, 17:18 In der Nachbargmeinde Lavigny bestand seit Beginn des 20. Jh. eine Epilepsie-Klinik. Gut möglich, dass ihn die Heimatgemeinde aufgrund seiner Krankheit zunächst dort versorgt hatte. Aubonne wiederum hatte damals bereits lange ein Spital. Vielleicht ist er dann dort verstorben.
Traduction française
Dans la commune voisine Lavigny existait depuis le début du XXe siècle une clinique spécialisée dans le traitement de l'épilepsie. Il est fort probable que sa commune d'origine l'ait d'abord pris en charge dans cet établissement en raison de sa maladie. Aubonne, quant à elle, disposait déjà depuis longtemps d'un hôpital. C'est peut-être là qu'il est décédé.
Deutsche Übersetzung : Danke Peter, ja sein Dossier besagt, dass er in die Klinik in Lavigny eingeliefert wurde. Ich komme somit genau zum gleichen Schluss
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