Schweizer im Kraichgau 1648-1740: Allgemeines

Für nicht kantonsspezifische Fragen. Vos messages ne concernant pas spédifiquement un canton. For your non canton specific questions.
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Konstantin Huber
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Schweizer im Kraichgau 1648-1740: Allgemeines

Beitrag von Konstantin Huber » Mo 12. Dez 2005, 10:53

VORBEMERKUNG:
Dieser Thread "Schweizer im Kraichgau 1648-1740" war urspr. für allgemeine Diskussionen zur Auswanderung von Schweizern in den Kraichgau gedacht, einschl. Beschreibung von interessanten Quellen. Im Laufe der Zeit sind aber eine Reihe von Fragen zu einzelnen Familien dazugekommen, die diesen Thread unübersichtlich machen. Diskussionen zu Familien, deren Herkunft aus der Schweiz bekannt ist, wurden deswegen jetzt (Mai 2013) ausgegliedert in separate Threads zu diesen Familien.

Für zukünftige Beiträge wird um Einhaltung folgender Regeln gebeten:
1) Sie haben bei einer im Kraichgau dokumentierten Person einen Hinweis auf Herkunft aus der Schweiz, aber ohne nähere Angaben: stellen Sie Ihre Frage hier ein - sollte die Herkunft später geklärt werden, werden die damit zusammenhängenden Beiträge dann ausgegliedert.
2) Sie haben bei einer im Kraichgau dokumentierten Person einen Hinweis auf die genaue Herkunft (mindestens den Kanton) aus der Schweiz: stellen Sie Ihre Frage bitte im entsprechenden Kantonalforum ein. Um die Aufmerksamkeit der "Kraichgau-Spezialisten" zu bekommen, können Sie hier kurz auf Ihren Beitrag hinweisen; dieser Beitrag wird wieder gelöscht, sobald Ihr Beitrag unten verlinkt ist.

Ich bitte um Verständnis für diese der Verständlichkeit geschuldete, organisatorische Massnahme. Wolf Seelentag
Folgende Familien konnten noch nicht zugeordnet werden, wurden aber ausgegliedert, da sie mindestens 2 Beiträge umfassen:
Fritschle / Fritschli / Fritsche etc. (einschl. einiger angeheirateter Frauen)
Hauri
Lindenmann
Liebe MitforscherInnen,

als neues Forums-Mitglied möchte ich mein Interessengebiet kurz vorstellen:
Seit Jahren bin ich daran, Schweizer namentlich zu erfassen, die im Zeitraum 1648-1740 im Kraichgau, einer Landschaft im Nordwesten von Baden-Württemberg, nachweisbar sind. Das Gebiet wird von den Flüssen Rhein, Neckar, Enz und Pfinz begrenzt. Ich spreche hier bewusst nicht von "Schweizer Einwanderern", da viele Personen nur Durchwanderer waren. Eine aktuelle Projektbeschreibung findet sich im Tagungsband zum 56. Deutschen Genealogentag 2004 in Leonberg "Genealogische Quellen jenseits der Kirchenbücher" auf den Seiten 283-303 (hg. von Volker Trugenberger, Stuttgart 2005, zu bestellen bei: wappen@wlb-stuttgart.de).

Über die Mailing-Liste der SGFF habe ich bislang 102 Suchanfragen zu Schweizern (oder vermeintlichen) Schweizern gestellt.
Eine Übersicht ungelöster Fälle ist als PDF-Datei eingestellt unter:
http://www.genealogienetz.de/reg/CH/SGF ... .htm#namen

Weitere Suchanfragen werde ich in Kürze (nummeriert ab Nr. 103) in separaten Threads hier im Forum einstellen.

Ich freue mich auf eine interessante Zusammenarbeit im Forum!

Konstantin Huber


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Schweizer im Kraichgau 1648-1740

Beitrag von Konstantin Huber » Mo 1. Mai 2006, 08:50

Seit Jahren gebe ich in der Mailing-Liste der Schweizerischen Gesellschaft für Familienforschung (SGFF) und seit November 2005 auch in diesem Forum Suchanfragen zum o.g. Projekt auf. Kürzlich fragten ein SGFF-Mitglied nach der Zielplanung dieses Projekts. Meine (zugegebenermaßen lange) Antwort aus der SGFF-Liste bat mich Wolf Seelentag auch hier einzustellen, da sie auch für Forums-Leser interessant sein dürfte:

Das Ziel des Projekts ist die Neubearbeitung des Themas auf der Basis der von Karl Diefenbacher u.a. 1983 herausgegeben Buchpublikation "Schweizer Einwanderer in den Kraichgau nach dem Dreißigjährigen Krieg". Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine Neuauflage, sondern um eine völlige Neubearbeitung unter weitgehend kompletter Überprüfung der Kraichgau-Originalquellen (v.a. Kirchenbücher) des schon damals "nur" als Arbeitsgrundlage gedachten Buches, wobei nun auch einschlägige schweizerische und weltliche Quellen stärker als damals Berücksichtigung finden. Zugleich wurde der Untersuchungsraum auf rund 300 Ortschaften erweitert. Es sind Teile von insgesamt sechs Landkreisen betroffen. Über die 5335 Namenbelege des 1983 erschienen Buches hinaus enthält die Datenbank derzeit rund 1400 weitere Nachweise.

Wann das Gesamt-Namenmaterial veröffentlicht werden kann (als Buch und/oder CD oder Internet), ist noch keinesfalls absehbar. Da die Bearbeitung auf ehrenamtlicher Basis und nicht als Auftragsarbeit erfolgt, wäre es auch falsch sich unter unnötigen Zeitdruck zu setzen. Es ist jedoch geplant, die Datensammlung regionaler Teilbereiche vorab zu publizieren, als erstes voraussichtlich die Landkreise Enzkreis und Ludwigsburg. Einen Zeitpunkt hierfür aber kann ich ebenfalls noch nicht benennen.

Ich habe aber bereits in den vergangenen Jahren mehrere Aufsätze veröffentlicht, die erste Ergebnisse beinhalten, so etwa zu den Themen Chronologie der Einwanderung in den Kraichgau, kantonale Herkunft der Schweizer, Heiratsverhalten, Berufsstruktur, Vornamen usw.

Ich darf hierzu nennen:
1. Schweizer Einwanderer in den Kraichgau und angrenzende Gebiete nach dem Dreißigjährigen Krieg. Zwischenbericht über ein Forschungsprojekt des Heimatvereins Kraichgau in Zusammenarbeit mit dem Kreisarchiv des Enzkreises. In: Archiv für Familiengeschichtsforschung 4 (2000), S. 285-297.
2. Schweizer Einwanderer zwischen Rhein, Neckar, Enz und Pfinz 1648-1740. Zum Stand der erweiterten wissenschaftlichen Neubearbeitung eines "Dauerbrenners" des Heimatvereins Kraichgau e.V. In: Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung, Folge 17/2001, S. 283-298.
3. Huber, Konstantin: Schweizer im Kraichgau nach dem Dreißigjährigen Krieg: Projektbeschreibung - Quellen - erste Ergebnisse. - In: Trugenberger, Volker (Hg.): Genealogische Quellen jenseits der Kirchenbücher. Tagungsband zum 56. Deutschen Genealogentag 2004 in Leonberg. Stuttgart 2005, S. 283-303.

Darüber hinaus wurden auch für einzelne Ortschaften Ergebnisse von mir in Aufsatzform publiziert, worin auch die dort ermittelten Schweizer mit Namen, Herkunft und Erstnachweis, nicht jedoch mit sämtlichen Lebensdaten, Eltern, Kindern etc. in Listenform erscheinen:

4. Schweizer Emigranten im Brettener Umland 1648-1740. Befunde aus Bauschlott, Göbrichen, Gölshausen, Nußbaum, Sprantal und Stein. In: Festschrift zum 90. Geburtstag von Otto Bickel. Herausgegeben von Peter Bahn und Edmund Jeck. Bretten 2003, S. 48-61.
5. Schweizer Einwanderer in Sulzfeld 1648-1750. Ein Beitrag zur Bevölkerungsgeschichte eines reichsritterschaftlichen Dorfes nach dem Dreißigjährigen Krieg. In: Rössler, Klaus: Familienbuch (Ortssippenbuch) Sulzfeld (Landkreis Karlsruhe). Erstellt aufgrund der örtlichen Quellen und Kirchenbücher von 1638 bis 1957. Sulzfeld 2003, S. 959-970.
6. Ein weiterer Aufsatz über die Schweizer in Knittlingen soll erscheinen in: Der Enzkreis. Jahrbuch 12. Pforzheim 2007.

Schließlich möchte ich noch auf meine Aufsätze zu einzelnen Familien
hinweisen, die quasi als "Nebenprodukte" zum Projekt entstehen:
7. Von Stein am Rhein nach Stein im Enzkreis. Der Auswanderer Jakob Brütsch aus Ramsen und die Ursprünge der Familie Britsch im Pforzheimer Raum vor dem Hintergrund des Migrationsprojektes "Schweizer im Kraichgau und angrenzenden Gebieten nach dem Dreißigjährigen Krieg. In: Genealogie 54 (2005), S. 387-398 (leicht überarbeitete und illustrierte Fassung auf Wunsch der SGFF auch erschienen in: Familienforschung Schweiz. Jahrbuch 2005, hg. von der Schweizerischen Gesellschaft für Familienforschung, S. 33-53).
8. Derzeit arbeite ich an einem Aufsatz über die Familie Dürrwächter im Raum Pforzheim-Heilbronn aus Wohlen BE (dort Thierwächter).


Konstantin Huber

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Schweizer im Kraichgau 1648-1740

Beitrag von Konstantin Huber » Di 28. Nov 2006, 07:39

Ich nannte am 1.5.2006 unter Ziffer 3:
Huber, Konstantin: Schweizer im Kraichgau nach dem Dreißigjährigen Krieg: Projektbeschreibung - Quellen - erste Ergebnisse. - In: Trugenberger, Volker (Hg.): Genealogische Quellen jenseits der Kirchenbücher. Tagungsband zum 56. Deutschen Genealogentag 2004 in Leonberg. Stuttgart 2005, S. 283-303.

Dieser Aufsatz ist inzwischen online abrufbar:
http://www.heimatverein-kraichgau.de/Ar ... inw001.pdf


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Schweizer im Kraichgau 1648-1740

Beitrag von Konstantin Huber » Do 3. Mai 2007, 17:03

Ich nannte am 1.5.2006 unter Ziffer 7:
Von Stein am Rhein nach Stein im Enzkreis. Der Auswanderer Jakob Brütsch aus Ramsen und die Ursprünge der Familie Britsch im Pforzheimer Raum vor dem Hintergrund des Migrationsprojektes "Schweizer im Kraichgau und angrenzenden Gebieten nach dem Dreißigjährigen Krieg. In: Familienforschung Schweiz. Jahrbuch 2005, hg. von der Schweizerischen Gesellschaft für Familienforschung, S. 33-53).

Auch dieser Aufsatz ist inzwischen online abrufbar.


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Schweizer im Kraichgau 1648-1740

Beitrag von Konstantin Huber » Mi 7. Nov 2007, 16:32

Ich nannte am 1.5.2006 unter Ziffer 6:
6. Ein weiterer Aufsatz über die Schweizer in Knittlingen soll erscheinen in: Der Enzkreis. Jahrbuch 12. Pforzheim 2007.

Nähere Informationen zu diesem Band mit dem Aufsatz finden Sie hier.


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Familie Dürrwächter-Thierwächter

Beitrag von Konstantin Huber » Sa 27. Dez 2008, 13:15

Ich nannte am 1.5.2006 unter Ziffer 8 einen weiteren Aufsatz, der inzwischen ebenfalls im Druck erschienen ist:

Dürrwächter, Dörrwächter, Thierwächter. Auf den Spuren einer Familie mit Schweizer Wurzeln im Raum Pforzheim-Maulbronn-Bretten. In: Südwestdeutsche Blätter für Familien- und Wappenkunde 26 (2008), S. 113-129.

Der Band ist im Buchhandel unter ISSN 0172-1844 oder über den Verein für Familien- und Wappenkunde in Württemberg und Baden e.V., erhältlich.


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Josef
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Schweizer im Kraichgau 1648-1740

Beitrag von Josef » So 16. Aug 2009, 07:04

S.g.Herr Huber!
Mit Sicherheit sind Innerschweizer Bürger wie Scheuber, Christen, von Moos, von Ah und viele andere in andere Teile Deutschlands wie Ostpreußen, Schlesien usw. ausgewandert. Haben Sie sich auch damit befaßt?
Mit freundl. Grüßen
Josef Nussbaumer



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Schweizer im Kraichgau 1648-1740

Beitrag von Konstantin Huber » Sa 19. Sep 2009, 19:14

Nein, der Kraichgau ist mir schon groß genug ;-)


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Schweizer in Heidelberg

Beitrag von Konstantin Huber » Mi 21. Okt 2009, 19:44

Vor wenigen Tagen ist die Buchveröffentlichung von Norbert Emmerich "Schweizer (Einwanderer) in Heidelberg nach dem Dreißigjährigen Krieg" erschienen, auf die ich hiermit aufmerksam machen möchte. Ich bin sehr froh, dass Herr Emmerich die Stadt Heidelberg einschließlich eingemeindeter Orte in sehr guter Weise bearbeitete und hierfür nicht nur die deutschen, sondern auch die Quellen in den Schweizer Herkunftspfarreien auswertete.
Über 1500 Schweizer, die zwischen 1650 und 1720 in Heidelberg zmindest zeitweilig lebten, sind mit biographischen Informationen aufgeführt.
Das Buch ist aus meiner Sicht sehr zu empfehlen und ersetzt die älteren einschlägigen Veröffentlichungen von Gabriel Hartmann und Gernot Lorsong. Es umfasst stolze 594 Seiten und ist im Verlag Books on Demand GmbH(Norderstedt) mit der ISBN 978-3-8391-1627-2 erschienen.


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Bongo
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Schweizer im Kraichgau 1648-1740

Beitrag von Bongo » So 25. Okt 2009, 11:29

Guten Tag Herr Huber,

das genannte Buch klingt sehr interessant. Vielleicht finde ich auch ein paar Schaffhauser- oder sogar Büsingerbürger in dem Buch...soviel ich weis sind einige Schaffhauser nach Heidelberg gezogen...

Grüße
Viktor Wabel


Forschungsgebiet
Büsingen a. H. Familie: Wabel,Wabl, Waibel, Waybel, Weibel etc.

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Re: Schweizer im Kraichgau 1648-1740: Allgemeines

Beitrag von Säntis » Mo 6. Jun 2016, 19:31

Grüezi Lesende,

zur Projektstand:

• Konstantin Huber, Schweizer im Kraichgau nach dem Dreissigjährigen Krieg, Projektbeschreibung – Quellen – erste Erbebnisse, in Genealogische Quellen jenseits der Kirchenbücher, Tagungsband zum 56. Deutschen Genealogentag in Leonberg am 17.-20.9.2004, Stuttgart 2005. S. 283-303.

• Konstantin Huber, Schweizer im Kraichgau nach dem Dreißigjährigen Krieg, in Jahrbuch Schweizerische Gesellschaft für Familienforschung, Bd. 40, 2013, S. 7-25.
Ein leicht verändertert Abdruck des Aufsatzes vom 17.-20.9.2004.

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Re: Schweizer im Kraichgau 1648-1740: Allgemeines

Beitrag von Säntis » Di 7. Jun 2016, 16:23

Grüezi Lesende,

Heinz Schuchmann, Schweizer Einwanderer in Orten des Kraichgaus 1650-1750, in Badische Familienkunde, Band 9, 1966.

Bochtella



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Re: Schweizer im Kraichgau 1648-1740: Allgemeines

Beitrag von Säntis » Di 7. Jun 2016, 17:38

Grüezi Lesende,

Otto Bickel, Schweizerische Einwanderungen in Rinklingen, in Mein Heimatland, 1933, Heft 3 und 4, im Ahnenforschung.Net, Beitrag 28.11.2007
Aus den evangelischen Kirchenbüchern Rinklingen (Baden-Württemberg).

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Re: Schweizer im Kraichgau 1648-1740: Allgemeines

Beitrag von Konstantin Huber » So 25. Dez 2016, 21:21

Seit kurzem berichtet auch die Zeitschrift "Landesgeschichte in Forschung und Unterricht" über das Projekt.
Mein aktualisierter Aufsatz "Schweizer im Kraichgau nach dem Dreißigjährigen Krieg. Ein Beitrag zur Einwanderungs- und Minderheitengeschichte des 17./18. Jahrhunderts"
findet sich in: Landesgeschichte in Forschung und Unterricht 12. Beiträge des Tages der Landesgeschichte in der Schule vom 28. Oktober 2015 in Bruchsal.
Herausgegeben für den Württembergischen Geschichts- und Altertumsverein und die Abteilung Geschichte des Instituts für Gesellschaftswissenschaften der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd von Gerhard Fritz und Frank Meier, Stuttgart 2016, S. 21-36.
Online ist der Band hier zu finden:
https://phsg.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/55


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Re: Schweizer im Kraichgau 1648-1740: Allgemeines

Beitrag von Konstantin Huber » Mi 17. Apr 2024, 10:26

Viele meiner Aufsätze zum Thema sind mittlerweile auf dem neuen Geschichtsportal des Enzkreises online abrufbar: www.enzkreis-geschichte.de
Das Geschichtsportal befasst sich in einem ersten Baustein Mit dem 30-jährigen Krieg im Großraum Pforzheim und damit quasi mit der "Vorgeschichte" Der Schweizer Einwanderung. Es sind dort Hunderte von Kirchenbuch-Einträgen, Transkriptionen von Archivalien, Diagramme, Karten, Fotos usw. eingestellt.


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Schweizer Einwanderer in den Kraichgau

Beitrag von Säntis » Di 23. Apr 2024, 08:34

Grüezi Konstantin Huber,

vielen Dank für den wertvollen Hinweis.

Erlaube mir, die auf dem Geschichtsportal des Enzkreises online abrufbarn Arbeiten zur Schweizer Einwanderung im Kraichgau aufzulisten:

Konstantin Huber, Schweizer Einwanderer in Sulzfeld 1648-1750. Ein Beitrag zur Bevölkerungsgeschichte eines reichsritterschaftlichen Dorfes nach dem Dreißigjährigen Krieg. In: Rössler, Klaus: Familienbuch (Ortssippenbuch) Sulzfeld (Landkreis Karlsruhe). Erstellt aufgrund der örtlichen Quellen und Kirchenbücher von 1638 bis 1957. Sulzfeld 2003, S. 959-970.

Konstantin Huber, Schweizer Emigranten im Brettener Umland 1648-1740. Befunde aus Bauschlott, Göbrichen, Gölshausen, Nußbaum, Sprantal und Stein. In: Festschrift zum 90. Geburtstag von Otto Bickel. Herausgegeben von Peter Bahn und Edmund Jeck. Bretten 2003, S. 48-61.

Konstantin Huber, Von Stein am Rhein nach Stein im Enzkreis. Der Auswanderer Jakob Brütsch aus Ramsen und die Ursprünge der Familie Britsch im Pforzheimer Raum vor dem Hintergrund des Migrationsprojektes „Schweizer im Kraichgau und angrenzenden Gebieten nach dem Dreißigjährigen Krieg. In: Familienforschung Schweiz. Jahrbuch 2005, hg. von der Schweizerischen Gesellschaft für Familienforschung, S. 33-53 (leicht überarbeitete und illustrierte Fassung von Nr. 41).

Konstantin Huber, Ein verschreyter Ort, der mit vielen hergeloffenen Leuthen wieder angefüllt worden … Schweizer Emigranten in Knittlingen nach den Katastrophen des Dreißigjährigen und des Pfälzischen Erbfolgekrieges. In: Der Enzkreis. Historisches und Aktuelles 12 (2007), S. 133-156.

Konstantin Huber, Dürrwächter, Dörrwächter, Thierwächter. Auf den Spuren einer Familie mit Schweizer Wurzeln im Raum Pforzheim-Maulbronn-Bretten. In: Südwestdeutsche Blätter für Familien- und Wappenkunde 26 (2008), S. 113-129.

Konstantin Huber, Schweizer im Kraichgau nach dem Dreißigjährigen Krieg. Ein Beitrag zur Einwanderungs- und Minderheitengeschichte des 17./18. Jahrhunderts. In: Landesgeschichte in Forschung und Unterricht 12. Beiträge des Tages der Landesgeschichte in der Schule vom 28. Oktober 2015 in Bruchsal. Hg. von Gerhard Fritz und Frank Meier, Stuttgart 2016, S. 21-36.

Die Landschaft des Kraichgaus im nordwestlichen Baden-Württemberg wird begrenzt vom Odenwald im Norden, dem Schwarzwald im Süden sowie der Oberrheinischen Tiefebene im Westen. Im Osten wird der Kraichgau von den Höhenzügen des Stromberg und Heuchelberg zum Zabergäu abgegrenzt. Im Nordosten geht er mit Erreichen des Neckars in Bauland und Unterland über, im Südosten mit Erreichen der Enz in das Heckengäu. Das Gebiet des Kraichgaus erstreckt sich auf Teile der Landkreise Karlsruhe, Heilbronn, Enzkreis, Rhein-Neckar-Kreis und Neckar-Odenwald-Kreis. Auf einer Webseite von Wikipedia.

Der Enzkreis hat Anteil an den Landschaften Nordschwarzwald, Kraichgau, Stromberg und am Heckengäu. Der Landkreis Enzkreis in Baden-Württemberg gehört zur Region Nordschwarzwald im Regierungsbezirk Karlsruhe. Sein Gebiet umschließt wie ein unten geöffneter Ring nahezu vollständig den Stadtkreis Pforzheim, der mitten im Kreisgebiet liegt. Auf einer Webseite von Wikipedia.

Säntis



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Re: Schweizer im Kraichgau 1648-1740: Allgemeines

Beitrag von Konstantin Huber » Sa 28. Dez 2024, 11:22

Ich darf noch ergänzen, dass das Thema Wiederbevölkerung 1648-1700 im Großraum Pforzheim auch im neuen Buch des Kreisarchivs des Enzkreises thematisiert wird:
Huber, Konstantin (Hg.): "verderbt - verhörgt - verbrendt - Der Dreißigjährige Krieg zwischen Oberrhein, Schwarzwald und Kraichgau" (Der Enzkreis. Schriftenreihe des Kreisarchivs 20). Ostfildern und Pforzheim 2024.

Es finden sich darunter unter anderem folgende Aufsätze von mir:
-- Die Bilanz des Krieges. Verluste an Menschen und Gebäuden in Württemberg (S. 355ff),
-- Die Bevölkerungsentwicklung nach 1648 und die Herkunft der Neusiedler. Analyse für 18 Dörfer im Raum Pforzheim (1650-1700), (S. 365ff),
-- mit lauter frembden Burgern widerumb besetzt ... - Die Niederlassung von Soldaten, Schweizern und Österreichern (S. 377ff),
sowie von Uta Volz M.A.:
-- Die Bevölkerungsentwicklung im Gemmingischen Gebiet nach dem Krieg (S. 393ff).

Das reich illustrierte großformatige Buch mit der ISBN 978-3-7995-2097-3 umfasst 440 Seiten und ist für EUR 35.- im Buchhandel oder direkt beim Verlag Thorbecke zu beziehen. Für weitere Infos: https://www.enzkreis-geschichte.de/geme ... verbrendt/


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